Anna Becker

Arbeitgeber

Kreisverwaltung Cochem-Zell

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Branche/Bereich

 Kreisentwicklung

 

Erststudium

Hochschule für öffentliche Verwaltung Rheinland-Pfalz , Verwaltungsbetriebswirtschaft B.A.

Abschlussjahr des Masters:

2015

Titel der Masterarbeit:

Neuere Entwicklungen in der Bürgerbeteiligung – Auf dem Weg zur Koproduktion

Berufseinstieg und Werdegang

Nach dem Master-Studium arbeitete ich etwa drei Jahre in einer mittleren Landesbehörde, der Regierung von Oberbayern. Dort war ich in der Wirtschaftsförderung tätig, was vor allem Fördermittelverwaltung bedeutete. Ich betreute mehrere Projekte aus verschiedenen Bereichen. Dazu gehörten Start-ups, Regionalmanagement-Initiativen und Bildungsprojekte.  So erhielt ich einen guten Überblick über die Projektvielfalt und Wissen über Zuwendungsrecht, was mir in meiner jetzigen Tätigkeit zu Gute kommt. Seit 2019 arbeite ich bei der Kreisverwaltung Cochem-Zell für das Projekt „Masterplan Integrierte Standortentwicklung“. Im Rahmen des Projekts habe ich eine Standortanalyse erstellt und eine Workshopreihe organisiert. Das Projekt beinhaltet auch die Planung und Umsetzung von Schlüsselprojekten. Aktuelle Themen vor Ort sind u.a. Standortmarketing, medizinische Versorgung  und 5G-Netze.

Das gefällt mir an meiner derzeitigen Tätigkeit:

Kreisentwicklung ist breit gefächerter Aufgabenbereich, der immer wieder neue Herausforderungen und Themen aufwirft. So lernt man ständig dazu und kann sich in neue Themen einarbeiten.

Warum habe ich mich für den Master an der HAWK entschieden?

Im Rahmen meines dualen Bachelorstudiums habe ich jeweils ein Praktikum in der kommunalen Wirtschaftsförderung und im Projektbüro der Bundesgartenschau 2011 gemacht. Dort haben mir die spannenden Themen und die Arbeit an Projekten gefallen. Ich habe nach einem Master in diesem Aufgabenfeld gesucht und bin über das Internet auf den Masterstudiengang „Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung“ an der HAWK gestoßen.

Warum würde ich Bachelorstudierenden den Master Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung empfehlen?

Mir hat gefallen, dass wir eine kleine Gruppe mit interdisziplinärer Zusammensetzung waren. Jeder von uns hatte einen anderen Hintergrund und ein anderes Erststudium. Das hat unseren Austausch bereichert. Sehr gut an dem Studiengang ist auch der hohe Praxisbezug. Insbesondere die Projektarbeit war eine gute Vorbereitung auf die spätere Tätigkeit. Davon habe ich sehr profitiert!

Mein Tipp für Studierende und Studieninteressierte:

Praktika sind immer eine gute Idee. Sie geben Klarheit, was den richtigen Studiengang und den richtigen Beruf angeht. Von daher würde ich dazu raten auch mal in den Semesterferien zu arbeiten. Wichtig ist auch eine gute, klare und offene Kommunikation in Wort und Schrift. Sich in diesem Bereich zu qualifizieren lohnt sich immer und zahlt sich im Beruf aus.