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Rückblicke

Rückblick II. eStammtisch

Ein weiterer informativer Abend liegt hinter uns. Trotz der Hitze haben sich 16 Leute zusammen gefunden und der Verlockung widerstanden draußen den Feierabend zu genießen. Stattdessen haben sie noch einmal Zoom angemacht, um mit uns Herrn Kammann und den Deutschen Verband für Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften (DVWE) kennenzulernen.

Der DVWE wurde 2001 gegründet und hat heute 130 Mitglieder aus 15 Bundesländern. Alle Mitglieder sind aus der Verwaltung ausgegliederte Einrichtungen, die sich jedoch überwiegend in kommunaler bzw. regionaler Trägerschaft befinden. Der DVWE versteht sich unter anderem als Interessenvertretung sowie Austausch- und Bildungsplattform für seine Mitglieder. Herr Kammann betonte, dass der Austausch aller Beteiligten auf Augenhöhe stattfindet und das Klima von einer altruistischen Einstellung geprägt ist.
Die größte Veranstaltung des DVWE ist das seit 2008 jährlich stattfindende Forum deutscher Wirtschaftsförderungen. Das Forum wird zusammen mit den anderen kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt.
Was auf diesem Forum thematisiert werden könnte und sollte war einer der Fragen die wir im Anschluss an die Vorstellung von Herrn Kammern zusammen diskutiert haben.

Wir – das Netzwerk-Regio – haben uns entschlossen mit dem DVWE enger zusammen zuarbeiten um Wissen, Erfahrung und – wie bereits in Aktion -Stellenanzeigen auszutauschen. In dem Slack Channel des Netzwerks werden die exklusiven Stellenanzeigen des DVWEs regelmäßig geteilt und stehen so allen Netzwerk-Mitgliedern zur Verfügung.
Wir freuen uns auf diesem Weg einen Beitrag dazu zu leisten dass Fachkräfte dort angestellt werden wo Sie gebraucht werden.

Über diesen Austausch hinaus ist vieles Denkbar – Beteiligung an den Umfragen des DVWE, gemeinsame Exkursionen und weitere Stammtische. Welche der Ideen in Zukunft auch umgesetzt wird – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem DVWE.

Danke an alle Teilnehmenden und unseren Referenten Herrn Kammann. 

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Allgemein Anmeldungen

II. eStammtisch – Vernetzung in der Wirtschaftsförderung

Vernetz zu sein ist eine universale Kompetenz und wichtige Eigenschaft egal ob es um soziale, berufliche oder fachliche Netzwerke geht. Im Regionalmanagement ist das nicht anders. Einladungen zu Netzwerktreffen, Stammtischen, Fachbeiträgen konkurrieren mit denen von Messen, Versammlungen und legereren Treffen. Die Entscheidung zu welcher Veranstaltung man sich auf macht ist da nicht immer einfach. Wir hoffen, dass wir den Contest um eure Zeit gewinnt und ihr am 23. Juni bei unserem II. eStammtisch 2022 dabei sein werdet. Denn wir werden uns  – an dem Beispiel des Deutschen Verbands der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften e.V. – die Vernetzung in der Wirtschaftsförderung angucken.

Bereits im Vorfeld zu diesem Stammtisch hat der DVWE und wir, das Netzwerk Regio, entschieden zukünftig enger zusammen zu arbeiten. Daher freuen wir uns Herrn Kammann aus der Geschäftsstelle des DVWE als externer Referent bei unserem II. eStammtisch 2022 begrüßen zu dürfen. Herr Kammann wir den Verband vorstellen und uns die Ziele, Schwerpunkte und Herausforderungen vorstellen. Im April hat der Verband ein Studie mit dem Titel Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden in der Wirtschaftsförderung veröffentlicht, diese wird auch Thema sein. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse steht aber auch allen Mitgliedern des Netzwerks auf Nachfrage zur Verfügung. 

Nach diesem einleitenden Input wird es an den Teilnehmenden sein in die Diskussion einzusteigen. In Kleingruppen werden wir verschiedene Fragestellungen rund um den DVWE besprechen.

Wer noch nicht angemeldet ist, hier lang bitte:

Wir freuen uns auf einen informativen und spannenden Abend mit euch.

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Fachbeiträge

Coworking im Eichsfeld – ein Interview mit Elena Garcia, einer der Gründerinnen und Alumna

Am 25.05.2022 veranstaltet das Netzwerk Regio eine Exkursion ins Eichsfeld um sich dort den Wandeln der Wirtschaft anzugucken. Der letzte Stop des Tages wird das Corworking EIC – dem neu eröffneten Coworking Space von Elena Garcia sein. In Vorbereitung auf diesen Aufenthalt haben wir ein Interview mit ihr geführt. Viel Spaß beim lesen! 

Hallo Elena, du bist heute hier um uns über dein Projekt dem Coworking EIC zu erzählen. Bevor wir zum Eichsfeld kommen – wer bist du und wo kommst du her?

Ursprünglich komme ich aus Costa Rica und habe einen Bachelor in Internationalen Beziehungen gemacht. Nachdem ich in Münster Deutsch gelernt habe, habe ich einen Master in Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung abgeschlossen. Zusammen mit einem Verein habe ich einen Coworking Space im Landkreis Eichsfeld eröffnet, der etwa 100 000 Einwohner hat. Derzeit arbeite ich bei der Wirtschaftsförderung des Werra-Meißner-Kreises und bin an einem Digitalisierungsprojekt beteiligt, das vom hessischen Digitalministerium finanziert wird.

Nun wissen wir etwas mehr über dich, aber so ein Projekt wird selten allein umgesetzt. Wie setzt sich das Team vom Coworking EIC zusammen und wie habt ihr euch gefunden?

Das Team ist bunt gemischt und hat Personen, die das Eichsfeld zu einer coolen Region machen wollen. Vor einiger Zeit hat Claudio einen ITler aus Leinefelde kennen gelernt, der wie wir einen Coworking Space aufbauen wollte. Im Jahr 2020 haben Claudio und ich das #FastForward-Programm des Thüringer Zentrums für Existenzgründung (ThEx) gemacht, bei dem man in 100 Tagen seine Geschäftsidee entwickeln muss. Durch dieses Programm lernten wir unsere Mentoren (Nicole von KrämerLoft in Erfurt und Jule und Jens von Leuchtturm Jena) kennen. Damals haben wir angefangen, mit dem Regionalmanagement des Landkreises zu sprechen, weil wir uns für LEADER bewerben wollten. Durch unsere Mentoren und das Regionalmanagement haben wir ein anderes Paar (Christian und Sandra Simon) kennengelernt, das ebenfalls einen Coworking Space in der Region gründen wollte, zufälligerweise sind sie unsere Nachbarn. Sie gehören zu der Familie, die die Räumlichkeiten für den Space vermieten und sind Teil vom Verein. Sie sind die Hardware und Claudio und ich sind die Software, wie Christian Simon immer sagt.

Zwischen Dezember 2020 und Anfang 2021 haben wir mehrere Veranstaltungen online durchgeführt und dadurch haben wir andere Menschen kennengelernt, die sich ebenfalls für das Thema interessieren und sich beteiligen wollten. Im Mai 2021 haben wir zusammen Coworking Eichsfeld e.V. gegründet und nun im April haben wir das Space geöffnet. Die Räumlichkeiten waren seit September letzten Jahres in Sanierung. Die Berufsfelder im Team sind unterschiedlich: von ITler, Coaching, wissenschaftlicher Mitarbeitende, Lehrkräfte, etc.

Auf unserer Website kann man einige der Personen sehen, die Teil des Vereins sind: https://www.coworking-eic.de/unsere-community

Seit unserer Eröffnung haben sich mehrere Personen dem Projekt angeschlossen, und wir fügen sie nach und nach in die Website ein. Insgesamt sind wir aktuell 14 Personen.

Und wie bist du auf die Idee gekommen einen Coworking Space zu gründen? 

Als ich an der Universität in Costa Rica studiert habe, war ich immer auf der Suche nach einem Coworking Space, ohne zu wissen, dass es dieses Konzept bereits gab. Zu dieser Zeit war das Thema dort noch nicht sehr bekannt. Claudio hat sein erstes Unternehmen in Münster in einem Coworking Space gegründet, und als ich nach Deutschland kam, habe ich das Konzept durch ihn kennengelernt.  Für mich war es ein AHA-Moment. Das war es, was ich in Costa Rica gesucht habe.

Der Weg von einer Idee zur Umsetzung ist nicht immer direkt – was war der finale Auslöser dafür, dass ihr dieses innovative Projekt hier im Eichsfeld wirklich in die Tat umgesetzt habt?

Wir waren von der Idee überzeugt. Dank des Masters haben wir begonnen, das Potenzial der Region und der Standortfaktoren zu identifizieren. Dann haben wir eine Umfrage durchgeführt, um das Interesse der Bevölkerung zu ermitteln, und als wir die Ergebnisse hatten, deutete alles darauf hin, dass es gut funktionieren könnte.

Für das Eichsfeld haben wir uns aus mehreren Gründen entschieden:

  1. Die Nähe zur Autobahn.
  2. Der zentrale Standort in Deutschland.
  3. Die Zahl der Pendler, die wegen der Pandemie im Home-Office sind und viele von ihnen arbeiten auch nach der Pandemie flexibel weiter.
  4. Die Nähe zur Natur und die Anzahl der Aktivitäten im Freien, die mit der Arbeit kombiniert werden können (Workation).
  5. Es gab bereits eine Community, die zusammenkam, um sich zu vernetzen und über New Work zu sprechen.

Wie lang war euer Weg von der Idee bis zur Eröffnung?

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Von der Entwicklung der Idee bis zur Eröffnung haben wir etwa zwei Jahre gebraucht. Einige Schwierigkeiten waren und sind Zeit und Geld.

Zeit: Der Coworking Space ist unsere ehrenamtliche Arbeit, daher können wir nur einen Teil unserer Zeit dem Projekt widmen. Glücklicherweise schenkt jeder im Verein ein wenig von seiner Zeit. 

Geld: Der Verein ist nicht profitorientiert, wir wollen nur, dass das Projekt finanziell selbsttragend ist, was in einer ländlichen Region nicht so einfach ist.

Die Akzeptanz in der Bevölkerung, die wir beobachten konnten, schätze ich als großen Erfolg ein, da einige Menschen am Anfang sehr skeptisch waren. Die Tatsache, dass wir den Space nach zwei Jahren Vorbereitung eröffnet haben und dass das Team immer noch stark ist und sogar noch wächst, ist ebenfalls ein großer Erfolg für mich.

Nun habt ihr die Eröffnung hinter euch – ihr habe es geschafft! Was hat euch die Motivation gegeben bis hier hin – und hoffentlich noch viel weitert – zu gehen?

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Wir als Verein möchten folgendes vorantreiben:

  1. Kulturförderung und insbesondere die Trägerschaft der Coworking Eichsfeld Arbeitsorte
  2. Förderung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung
  3. Förderung des gesellschaftlichen Unternehmertums (u.a. social entrepreneurship) durch Unterstützung, Beratung und Vernetzung Projekte und Aktionen
  4. Förderung unternehmerischer Bildung durch Lern- und Simulationsangebote und Kultivierung des lebenslangen Lernens
  5. Förderung der Kunst, Kultur und sozialem Engagement durch
  6. Unterstützung und Beratung zur Nachhaltigkeit und Tragfähigkeit künstlerischer, kultureller und sozialer Projekte und Aktionen
  7. Förderung der Digitalisierung

Unsere Motivation kannst du auch hier sehen: https://www.coworking-eic.de/unsere-community

Netzwerken ist wichtig, in allen Lebensbereichen aber warum ist es in diesem Bereich – Coworking – wichtig?

Sich zu vernetzen ist in allen Bereichen wichtig, denke ich. Man kann vom Wissen anderer Menschen lernen, die in anderen Bereichen tätig sind, und auf diese Weise könnte Innovation gefördert werden. Was die Vernetzung in der Welt von Coworking Spaces angeht, so kann man von den Erfahrungen anderer Spaces, die schon länger auf dem Markt sind, lernen und Ideen übernehmen, die einem bei der Entwicklung des eigenen Space helfen.

Und wo siehst du dich und das Projekt in 20 Jahren?

In 20 Jahre können wir vielleicht ein Netz vom Coworking Space haben und haben die Region bekannter und noch cooler gemacht 😉

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Allgemein Anmeldungen

Exkursion ins Eichsfeld

Liebe Mitglieder, Studierende und Freunde des Netzwerks, 

endlich ist es soweit – das Tagesprogramm und die Anmeldung unserer gemeinsamen Fachexkursion ins Eichsfeld sind da. Die Exkursion wird die erste  gemeinsame  Aktion von Netzwerk-Regio und dem Masterstudiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung der HAWK Göttingen, die Absolvent*innen und Studierende in dieser Form zusammenbringt. Zudem ist die Teilnahme (Transport und Erfrischungen inklusive!) dank der Gastfreundschaft des Landkreises Eichsfeld und der Unterstützung von Netzwerk-Regio komplett kostenlos. Meldet euch bis spätestens zum 22.05. an und seid dabei!

Welche Themen stehen im Fokus? 

Das thüringische Eichsfeld mag der eine oder die andere Absolvent*in als beliebtes Exkursionsziel von Prof. Harteisen sogar nostalgisch in Erinnerung geblieben sein. Aber, was hat sich in den letzten Jahren in Punkto Standortattraktivität und Wirtschaftsentwicklung getan? Wie gestaltet die Region den Wandel der Arbeitswelt? Und vor allem, welchen Beitrag leisten engagierte Unternehmen, innovative Treiber*innen und die kommunale Wirtschaftsförderung in dieser ländlich geprägten Gegend?

Programm

Pünktlich ab 10 Uhr vom ZOB Göttingen erkunden wir mit dem eigenen Bus (danke Eichsfeldwerke!) die Region und befassen uns mit den genannten und weiteren Fragestellungen. Begleitet werden wir von Herrn Ingo Steinicke, dem Leiter des Referats für Kreisentwicklung und Frau Anne-Marie Born. Frau Born ist Regionalmanagerin bei den Eichsfeldwerken und dadurch mit dem LEADER-Management der Regionale Aktionsgruppe Eichsfeld betraut.

Die einzelnen Stationen im Tagesprogramm findet ihr in der unten stehenden  Tabelle. Für weitere Infos zu den einzelnen Stationen, schaut in den nächsten Wochen auf unseren Social Media Kanälen vorbei.

Als finaler Tageshighlight besichtigen wir das brandneue Coworking EIC von Absolventin Elena García. Alle Absolvent*innen, Mitglieder und Freunde, die Tagsüber arbeiten und erst nach Feierabend dazu stoßen können, sind herzlich dazu eingeladen! Als Vorstandsvorsitzende wird Elenea uns Einblicke in den Verein hinter Coworking EIC, ihre Vision von “New Work auf dem Land” und den Ablauf ihrer Gründung geben.

(v.r.n.l.) Elena und Claudio García, Gründer*innen des Coworking Eichsfeld

Im Coworking Space werden wir den Tag gesellig mit Getränken, Entertainment und ein wenig Musik ausklingen lassen. Für diejenigen die an dem Abend zurück nach Göttingen wollen, fährt die letzte Bahn um 22:25 Uhr von der in wenigen Minuten Fußweg erreichbaren Bahnstation Heilbad Heiligenstadt (RE2 bis Eichenberg dann RB 83/87 bis Göttingen).

Wir freuen uns, dass wir dieses ansprechende Tagesprogramm mit euch auf die Beine stellen konnten und hoffen auf eine rege Teilnahme. Durch die Teilnahme von ehemaligen und jetzigen Studierenden sowie weiterer Mitglieder im Netzwerk-Regio ist für Austausch und Vernetzung gesorgt.

Meldet euch bis zum 18.Mai an seid dabei. Bis zum 25. Mai, wir freuen uns auf euch!

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Anmeldungen

Anmeldung eStammtisch

Unser II. eStammtisch im Jahr 2022 nähert sich und daher haben wir nun die Anmeldung freigeschaltet. Das Thema ist Vernetzung in der Wirtschaftsförderung.

Meldet euch an und verbringt einen informativen Abend im Netzwerk.

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Fachbeiträge

Lichtverschmutzung

Am 03.03.2022 hat der eStammtisch zum Thema Naturschutz stattgefunden und bei diesem hat Jonas Licht mit uns über Lichtverschmutzung geredet.

Lichtverschmutzung entsteht primär durch die Art und Weise der Beleuchtung von Straßen und Gebäuden. Das Licht ist meist blau-weiß und nach oben – in den Himmel – gerichtet. Dadurch wird die Nacht durch das Licht verschmutzt.

Ironischer weise hat die Verbreitung von LED Lampen das Problem eher verstärkt. Durch den geringeren Energieverbraucht wird Licht mehr und länger eingeschaltet. Nur wenigen ist bewusst, dass dies negative Auswirkungen hat. Jedoch nicht auf die Stromrechnung sondern auf Gesundheit und Umwelt. Tiere, Pflanzen und unser eigener Schlaf leiden unter einer übermäßigen Ausleuchtung der Nacht. Für einige nachtaktive Tiere verkürzt sich die aktive Zeit durch Beleuchtung nahe ihrer Behausungen und führt so dazu, dass sie zu wenig Zeit haben z.B. der Nahrungssuche nachzugehen. Andere nachtaktive Tiere – vor allem Insekten – verändern ebenfalls ihr Verhalten weil sie von Licht angezogen werden. Viele Falter verbrennen an heißen Leuchtmitteln oder werden an der Lichtquelle von anderen Tieren gefangen. Das hat viele negative Auswirkungen den diese Tiere sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht – Stichwort Bestäubung. Auch Pflanzen regieren auf eine Übermäßige Beleuchtung. Wenn ein Straßenbaum z.B. beleuchtet wird und er deswegen länger Laub trägt hat das für ihn negative Auswirkungen, denn er wird dadurch anfälliger für Frost. 

Doch es war keineswegs ein demotivierender Vortrag. Es gibt viele Maßnahmen, welche die Auswirkung von Lichtverschmutzung stark eindämmen können. Die meisten Lichtimmissionen gehen wie gesagt von beleuchteten Gebäuden und Straßen aus. Hier können wir etwas ändern, Intensität, Farbe, Montagehöhe und Richtung der Beleuchtung können Lichtimmission erheblich verringern. Dennoch sollte natürlich als erstes die Frage gestellt werden ob etwas beleuchtete werden muss, in welcher Intensität und über welche Dauer.

Wer sich dafür engagieren möchte, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt kann bei der Earth Night mit machen.

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Fachbeiträge

Erweiterung des Biosphärenreservates Niedersächsisches Wattenmeer

Am 03.03.2022 hat der eStammtisch zum Thema Naturschutz stattgefunden und bei diesem hat uns Nadine Kramer über den Prozess um die Erweiterung des Biosphärenreservates Niedersächsisches Wattenmeer berichtet. Nadine Kramer arbeitet im Büro RaUm Consult und an der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg, sie hat den Prozess selbst begleitet.

Bisher umfasst das Biosphärenreservat die Fläche des Nationalparks Wattenmeer in dessen Grenzen von 1986. Darüber hinaus hat diese nicht nur ein UNESCO-Biosphärenreservat sondern hat auch den Status eines UNESCO-Weltnaturerbe Stätte. 

Dieses Gebiet soll erweitert werden um, dem Grundprinzip eines Biosphärenreservats folgenden, Naturschutz und nachhaltige Entwicklung von Mensch und vor allem seinen wirtschaftlichen Aktivitäten, in Einklang zu bringen. Das bietet die Chance auch die hinter den Deichen liegenden Kulturlandschaft Schutz und Würdigung zukommen zu lassen.

Das bisher ausgewiesene Gebiet entspricht nicht der klassischen Aufteilung eines Biosphärenreservats. Ein solches besteht aus einer Kernzone, umgeben von einer Pflegezone umschlossen von einer Entwicklungszone. Im niedersächsischen Wattenmeer ist bisher keine Entwicklungszone vorhanden. Auch ist diese klassische Aufteilung aufgrund der Küstenlage, mit ihren Inseln kaum möglich, so das Kern und Entwicklungszone – in Zukunft – immer wieder direkt ineinander übergehen. Das war eine Herausforderung für die Stellung des Antrags. 

Die Entscheidung darüber, ob eine Fläche in die Erweiterung einbezogen wird, liegt bei den Gemeinden. Der Beteiligungsprozess hierfür startete im Februar 2019. Zunächst wurden Arbeitsstrukturen und Handlungsfelder auf Grundlage der Sustainable Development Goals aufgestellt. Im Folgenden erarbeiteten thematische und kommunal fokussierte Arbeitsgruppen Handlungsoptionen. Im September 2021 entschieden die in frage kommenden Gemeinden dann ob sie Teil der Erweiterung sein wollen. Mistrauen und Unverständnis waren die größten Gegner des Vorhabens. Unverständnis der Bevölkerung darüber, dass ein weiteres Großschutzgebiet in der Region ausgewiesen werden soll. Misstrauen zeigten die Land- und Hafenwirtschaft sowie die Tourismusbranche. Es wurden weitere Einschränkungen befürchtet und vor allem, dass diese nicht zum Zeitpunkt des Antrags transparent sind. 

Es wurden schließlich Gemeinden gefunden die in Zukunft Teil der Biosphärenregion sein werden. Doch wird ein weiterer Antrag Folgen in der Hoffnung noch mehr Gemeinden einzubinden. Es besteht die Hoffnung, dass die nun beteiligten Gemeinden als Leuchtturm fungieren werden und zeigen, dass es mehr Vorteile bringt teil der Biosphärenegion zu sein.

Erweiterung der Entwicklungszone des  UNESCO-Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer. Kompakt-Information (Stand 12.03.2021): Link

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Rückblicke

Rückblick – I.eStammtisch 2022

Unser erster Stammtisch dieses Jahr liegt hinter uns und es war großartig wieder zusammen zu kommen. 17 Personen und zwei Referierende, mit tollen Themen im Gepäck haben uns auch etwas über die angesetzten zwei Stunden hinaus beschäftigt. Gestartet hat unser externe Referentin Nadine Kramer. Sie hat uns über den Prozess und die Tücken der Erweiterung des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer erzählt, das sich im Prozess zur Biosphärenregion umbenannt hat. 

Im Anschluss an eine kleine Diskussion hat unser Vereinsmitglied Jonas Licht seinen Vortrag über Lichtverschmutzung gehalten. In seinem Vortrag haben wir gelernt das Lichtverschmutzung nicht nur ärgerlich ist, weil nur noch wenige Stellen des Sternenhimmels in seiner ganzen Pracht zu sehen ist, sondern das sie auch erhebliche Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt hat. 

Es hat uns sehr gefreut wieder zum Austausch zusammen zu kommen. Wir hoffen daher viele von euch auch auf unserem nächsten – wieder in Präsenz stattfindenden – Veranstaltung zu treffen. Es handelt sich um die Exkursion ins Eichsfeld, zusammen mit dem Master Studiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung. 

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Rückblicke

Rückblick – Workshop

Ein kurzer aber intensiver Abend liegt hinter uns – voller großartig Ideen. Am vergangenen Mittwoch hat der Workshop stattgefunden und es wurden neue Projekte für das Jahr 2022 auf den Weg gebracht. 

Nach Brainstorming, Clustern und Austausch haben sich Arbeitsgruppen mit motivierten Leiten gefunden die In nächster Zeit zusammen arbeiten werden. 

Social Media mit fachlichem Inhalt, Mitglieder Steckbriefe, Mentoren Programm für die studierenden des Masters, Kollegialeberatung, mehr Interaktion auf Slack … und viele andere Ideen sind angegriffen worden. Bei Interesse schau auf unserer Webseite vorbei, da waren wir die Dokumentation hochladen.   

Hier haben wir euch unseren digitalen Arbeitsplatz eingefügt, stöbert doch mal durch und guck ob ihr euch einer Gruppe anschließen wollt (aber bitte nichts löschen!). Einiger Arbeitsgruppen (ag) haben sich in Slack auch schon Channels erstellt.

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Ausblick ins Jahr 2022

Ein weiteres Jahr voller Austausch und Vernetzung steht in den Startlöchern und so auch wir. Es steht bereits ein umfangreiches Programm für 2022.

Workshop – Relaunch der Vereinsarbeit

Das Jahr startet mit einem digitalen Workshop. Ziel ist die Vereinsarbeit zusammen zu gestalten. Im letzten Jahr haben wir immer wieder Ideen und Anregungen in Bezug auf den Verein gehört. Damit die keine Luftgespinnste bleiben, werden wir bei diesem Workshop Ideen, Wünsche und Visionen sammeln, besprechen und in die Umsetzung bringen. Mitglieder und Vorstand werden in Zukunft zusammen in Arbeitsgruppen an der Umsetzung arbeiten. Du würdest gerne die Vereinsarbeit aktiv mit gestalten? Dann trag dich bis zum 03.01. noch für die Terminfindung in das Doodle ein und sei mit dabei.

digitale Stammtische

Damit ein fachlicher und auch lockerer Austausch nicht zu kurz kommt, werden auch  dieses Jahr wieder eStammtische veranstalten. Der erste eStammtisch wird am 03.03. zum Thema Naturschutz und Regionalentwicklung stattfinden. Wir würden euch gerne zwei Referierende bieten. Einen haben wir bereits gewinnen können, Jonas Licht vom Biosphärenreservat Schwarzwald wird einen Input zum Thema Lichtverschmutzung in Naturschutzgebieten und Zertifizierung zum Sternenpark geben. Hast du Lust ebenfalls einen Input zu geben? Dann melde dich gerne bei uns unter vorstand@netzwerk-regio.de.

Der zweite eStammtisch wird am 16.06. stattfinden und das Thema ist noch offen. Eventuell werden wir noch einen weiteren eStammtisch zu Ende Oktober veranstalten.

Stammtische in Präsenz

… sollen je nach Pandemielage in Göttingen (es organisieren Florian Geldmacher und Alex Jentgens) und in Hannover (es organisieren Alistair Adam Hernández und Jörg Lahner) reaktiviert werden.

Fachexkursionen und weitere Formate

Einen tieferen und praktischeren Austausch werden wir bei unseren Fachexkursionen erleben.

Die erste Fachexkursion wird ganztägig am 25.05. gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs RM & WF stattfinden. Wir werden voraussichtlich von Göttingen mit dem Bus in das Eichsfeld fahren. Das Programm steht noch nicht fest, doch der Schwerpunkt soll auf der Wirtschaftsförderung liegen. Der Höhepunkt steht jedoch schon fest, es wird die Vorstellung und Einweihung des Coworking EIC von Absolventin Elena García und Partner Claudio García sein. Wer nach einen geselligen Abend mit essen und Musik nicht mehr den Zug (ca. 22.30 Uhr nach Gö) nehmen möchte, empfehlen wir eine Übernachtung vor Ort.

Die zweite Fachexkursion wird als FokusRaum im Spätsommer gemeinsam mit Studierenden, Mitglieder und Akteur:innen aus einer Fokusregion stattfinden. Die Exkursion soll zwei bis zwei ein halb Tage dauern. Es soll eine partizipative Fachexkursion werden, in der wir als Ideen-Schmiede oder auch Brainstorming-Werkzeug in die Region kommen um gemeinsam mit lokalen Akteur:innen erste Ansätze für Ihre aktuelle Fragestellungen entwickeln. Darumherum wird es viel Zeit für lockeren Austausch und Geselligkeit geben. Momentan steht die Region noch nicht fest aber sowohl Berlin-Brandenburg als auch Land Hadeln/Cuxhaven sind im Rennen um FokusRaum 2022 zu werden.

Sonstige Veranstaltungen

Um die neuen erst Semester des Masterstudiengangs willkommen zu heißen wird am 16.10. ein WilkommensBier stattfinden.

Die bewährte Kombination von FORUM, Mitgliederversammlung und Tagesexkursion möchten wir beibehalten. Ihr könnte euch auf eine bunte Veranstaltung 25. und 26.11.2022 freuen.

Den Abschluss des Jahres wird dann wieder eine Weihnachtsfeier im Dezember sein.

Hier nochmal eine Übersicht:

  • 2022/01 | Workshop Vereinsarbeit | Datum wird bis zum 03 Januar 2022 erdoodelt 

  • 2022/03/03 | I. eStammtisch 2022 | Thema: Lichtverschmutzung in Naturschutzgebieten und Zertifizierung zum Sternenpark

  • 2022/05/25 | I. Fachexkursion | Thema: Eichsfeld mal anders

  • 2022/06/16 | II. eStammtisch 2022 | Thema: offen 

  • 2022/Spätsommer | II. Fachexkursion | FokusRaum: offen

  • 2022/10/16 | Ersti-Willkommensbier 2022

  • 2022/11/25 | Forum Regionalmanagement und Wirtschafstförderung + Mitgliederversammlung + vsl. Tagesexkursion am 26. Nov. 

  • 2022/12 | Weihnachtsfeier 2022

Möchtest du alle die bereits geplanten Termine in deinen Kalender auf einen Schlag abspeichern? Dann kannst du dir diese .ics Datei herunterladen.

Der Vorstand und alle engagierte Menschen im Netzwerk-Regio freuen sich auf die kommenden gemeinsamen Erlebnisse und wünschen dir und deinen Lieben viel Gesundheit und einen guten Rutsch ins Jahr 2022!