Julian David

Arbeitgeber

KoRiS – Kommunikative Stadt- und Regionalentwicklung GbR

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Branche/Bereich

Kommunalberatung

Erststudium

Philipps-Universität Marburg, Geografie

Abschlussjahr des Masters:

2017

Titel der Masterarbeit:

Analyse von Struktur und Umsetzung des LEADER-Prozesses in ausgewählten Lokalen Aktionsgruppen in West- und Ostdeutschland

Berufseinstieg und Werdegang:

Mein Pflichtpraktikum habe ich bereits bei meinem aktuellen Arbeitgeber, KoRiS, gemacht. Hier habe ich Einblicke in verschiedene Bereiche wie Regionalmanagement, Klimaschutz, Stadtentwicklung und Bürgerbeteiligung erhalten. An mein Praktikum hat sich dort direkt die Zeit als wissenschaftliche Hilfskraft angeschlossen, bis zum Studiumsende. Weil gerade eine Stelle frei wurde, habe ich mich direkt beworben. Hier war es hilfreich, dass mein Arbeitgeber und ich uns kannten, wir wussten was wir voneinander zu erwarten haben und das die Chemie stimmte. KoRiS ist ein Beratungsunternehmen mit Hauptsitz in Hannover. In einem Team von 15 Personen beraten wir Kommunen in unterschiedlichen Themenbereichen. Diese reichen von Regionalmanagement und Regionalentwicklung über Raumplanung, Klimaschutz und Klimaanpassung, Naturschutz bis hin zu Stadtplanung. Dazu gehört beispielsweise die Ausübung von Regionalmanagements, die Erstellung von Integrierter Stadtentwicklungskonzepten, Naturparkplänen oder Klimaschutzkonzepten. Immer ist die Bürgerbeteiligung ein wichtiger Bestandteil. Ich bin gemeinsam mit einer Kollegin aus dem Landkreis Northeim als Regionalmanager der LEADER-Region Harzweserland aktiv. Zusätzlich habe ich bereits zwei Naturparkpläne und Klimaschutzkonzepte erstellt und bin in die Erstellung eines Regionalen Entwicklungskonzeptes für einen Landkreis eingebunden. Meine Aufgaben reichen von dem Projektmanagement, der Projektberatung für LEADER-Antragssteller bis hin zur Vorbereitung und Durchführung von Bürgerbeteiligungen, die Erstellung von SWOT-Analysen und das textliche Verfassen von Konzepten.

Das gefällt mir an meiner derzeitigen Tätigkeit:

An meinen Aufgaben gefällt mir, dass ich direkt in den Kontakt mit den Menschen vor Ort komme. Jeder Region hat ihre Besonderheiten und sich darauf einzulassen und maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, ist immer wieder eine freudige Herausforderung und macht die Aufgaben so abwechslungsreich.

Warum habe ich mich für den Master an der HAWK entschieden?

Nach meinem Bachelor-Studium an einer Universität fehlte mit der Praxisbezug. Auch weil Geografie ein zu breites Feld war, um in den Arbeitsmarkt einzusteigen, wusste ich, dass ich mich spezialisieren muss. Ich habe in meinem Heimatort miterlebt wie die Post und der letzte Bäcker und Fleischer schließen mussten. Daher hatte ich den Wunsch diesen Prozessen entgegenzuwirken. Mit der Motivation direkt vor Ort etwas Handfestes bewirken zu können, klang der Master an der HAWK sehr vielversprechend.

Warum würde ich Bachelorstudierenden den Master Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung empfehlen?

Die intensive Betreuung durch die Professoren, die praxisnahe Ausbildung mit vielen Besuchen von Projekten und gut vorbereiteten Exkursionen haben einen guten Einblick in das breite Berufsfeld gegeben. Mit dem Studienabschluss hat man Qualifikationen erhalten auch über die Berufsfelder des Regionalmanagements und der Wirtschaftsförderung hinaus tätig zu sein. Durch eine interdisziplinare Denkweise sind Beschäftigungen in verschiedene Bereichen der Regionalentwicklung möglich.

Mein Tipp für Studierende und Studieninteressierte:

Fachliche Informationen sind schnell veraltet und im Beruf muss man sich zumeist eh grundlegend in die Arbeitsfelder vertieft einarbeiten. Daher habe ich es als Mehrwert empfunden die methodischen Fähigkeiten in vielen HAWK-Plus-Modulen auszubauen, da diese langfristig die Soft Skills ausweiten und in allen Berufszweigen weiterhelfen. Nutzt das Praktikum auch als Türöffner in die Arbeitsfeld, um den Zugang zu Netzwerken zu erhalten.