Miriam Schulte-Remmert

Arbeitgeber

Lokale Aktionsgruppe 4 mitten im Sauerland e.V.

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Branche/Bereich

Regionalmanagement

Erststudium

Leuphana Universität Lüneburg, Umweltwissenschaften

Abschlussjahr des Masters:

2019

Titel der Masterarbeit:

Klimaschutz in einer Kleinstadt. Analyse der Umsetzungsmöglichkeiten im Rahmen eines energetischen Quartierskonzeptes, untersucht am Beispiel von Einbeck (Niedersachsen)

Berufseinstieg und Werdegang:

Ich habe es nach dem Master erstmal relativ ruhig angehen lassen und habe den Stellmarkt in der Nähe meines Zuhauses beobachtet. Ende November habe ich dann eine Stelle im LEADER-Regionalmanagement der Region 4 mitten im Sauerland entdeckt, beworben und hatte auch Erfolg. Die ersten sechs Wochen wurde ich daraufhin eingearbeitet von meiner Vorgängerin, seitdem bin ich allein in dem Büro vor Ort und werde von einem Kollegen aus der Ferne unterstützt. Angestellt bin ich bei dem Verein der LEADER-Region 4 mitten im Sauerland. Ich bin die einzige Vollzeitbeschäftigte. Die halbe Stelle, welche über LEADER finanziert wird, übernimmt ein Planungsbüro in Münster. Zu meinen Aufgaben zählt vor allem die Beratung von Projektträgern in den verschiedenen Phasen von Projekten (z.B. Antragsvorbereitung, Auszahlungen, Verwendungsnachweise). Außerdem ist letztes Jahr ein weiteres Aufgabenfeld hinzugekommen (voraussichtlich bis 2023), die Abwicklung der Kleinprojektförderung im Rahmen des Regionalbudgets. Dabei fungieren wir anders als bei LEADER auch als Bewilligungsbehörde und prüfen die eingehenden Unterlagen zu Projekten bis 20.000 €.

Das gefällt mir an meiner derzeitigen Tätigkeit:

Mir gefällt, dass ich viel Kontakt mit anderen Menschen, vor allem den Projektträgern, habe. Diese kommen mit Ihren Wünschen und Sorgen zu mir und ich kann Ihnen in den meisten Fällen weiterhelfen, das ist ein gutes Gefühl. Was ich auch super finde, ist das Netzwerk der Regionalmanager in der Region Südwestfalen, aber auch in Nordrhein-Westfalen. Wenn man Fragen hat, besondere Situationen in der Region, kann man immer andere um Rat fragen. Außerdem gibt es auch Netzwerktreffen, wo man wirklich gut Kontakte knüpfen kann.

Warum habe ich mich für den Master an der HAWK entschieden?

Ich bin ehrlich gesagt, über einen Umweg auf den Studiengang gekommen. Für meine Bachelorarbeit habe ich zu dem Thema Energiewende recherchiert und bin darüber auf den Studiengang Erneuerbare Energien und Nachwachsende Rohstoffe aufmerksam geworden. Ich war mir aber nicht sicher, wie mir dieser technische Bereich liegt, also habe ich mir auf der HAWK-Seite die anderen Studiengänge angeschaut und bin bei Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung gelandet. Da mir alle Fächer zusagten, habe ich mich dafür beworben.

Warum würde ich Bachelorstudierenden den Master Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung empfehlen?

Erstmal kann ich das Format an der HAWK sehr empfehlen. Ich habe meinen Bachelor an einer Uni gemacht und da war alles sehr anonym. An der HAWK kennen sich die Lehrenden und die Studierenden. Durch die Exkursionen wächst man zusammen, auch unter den Studierenden. Das Netzwerk, welches sich daraus gebildet hat, wird noch lange bestehen! Ein weiterer Punkt, weshalb ich die HAWK empfehlen kann, sind die Exkursionen. Man erhält Einblicke in die Praxis, welche durch einfaches Erzählen nicht deutlich würden. Zudem ist die Fächerkombination einzigartig. Viele mit denen ich aus dem Bereich Regionalmanagement gesprochen habe, fragen: „Und das gibt’s? Das kann man richtig studieren?“. Ja, kann man und meine Fächer, passten perfekt auf die Stellenausschreibung zur LEADER-Regionalmanagerin.

Mein Tipp für Studierende und Studieninteressierte:

Genießt die Zeit und vor allem die Exkursionen. Baut euch ein Netzwerk auf.