Alistair Adam Hernández

Arbeitgeber

Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft

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Branche/Bereich

Forschung zur Raumentwicklung

Erststudium

Universidad de La Laguna, Betriebswirtschaftslehre Angehende Promotion im Fach Geographie an der Uni Vechta

Abschlussjahr des Masters:

2012

Titel der Masterarbeit:

Die Bedeutung des Europäischen Förderprogramms LEADER für die Entwicklung des ländlichen Raums. Eine Untersuchung am Beispiel zweier LEADER-Regionen: Das Göttinger Land und die Insel Teneriffa

Titel der Masterarbeit:

Für einen „etwas anderen“ Berufseinstieg nutzte ich im Jahr 2012 das damalige Leonardo-Programm (heute Erasmus+) und arbeitete ca. sieben Monate in der österreichischen Beratung ÖAR GmbH in Wien. Danach vertrat ich für einige Monate das Regionalmanagement Göttinger Land (dafür war die Masterarbeit ausschlaggebend) und übernahm einige Monate später die Leitung eines F&E-Projektes zur Mobilität im ländlichen Raum des Landkreises Göttingen (E-Mobilität vorleben) zwischen 2013 und 2016. Als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der HAWK habe ich während 2016 und 2019 an meinem Promotionsprojekt zu ländlicher Resilienz in Europa gearbeitet. Die Umorientierung meiner Karriere in Richtung Forschung ist zu Beginn des 2020 erfolgreich gelungen (das geht auch, wenn man an einer FH studiert!), da ich an der Akademie für Raumentwicklung (ARL) in Hannover im Projekt InDaLE zur innovativen Daseinsvorsorge in Europa arbeite.

Das gefällt mir an meiner derzeitigen Tätigkeit:

Ich find es super, meine Erfahrungen aus der Praxis in die Forschung mit einbringen zu können. Mein europäischer Hintergrund mit den Inhalten des Projektes zusammenbringen zu können, macht viel Freude und die Kolleg*innen schätzen es sehr.

Warum habe ich mich für den Master an der HAWK entschieden?

Um ehrlich zu sein, war dies in meinem Fall (ich bewarb mich von meinem Erasmus Jahr an der Uni Göttingen heraus) eigentlich ein totaler Zufall. Ich fand damals die Kombination der Themen sehr ansprechend: Entwicklungsfragen mit Raumbezug, kommunale und regionale Wirtschaftsförderung, Europa- und Förderpolitik, Stadt- und Regionalplanung, Tourismus, Umwelt und Naturschutz. Ich kann mich an einem Interview vor meiner Studienbewerbung mit Prof. Dr. Harteisen und eine weitere Wiss. Mitarbeiterin: ihr ehrliches Interesse für mich und meinen bisherigen Lebensweg sowie die Hilfsbereitschaft, die beide im Gespräch zeigten, waren für mich ausschlaggebende Signale: das wird ein gutes Studium. Und so wurde es nach der Zusage auch!

Warum würde ich Bachelorstudierenden den Master Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung empfehlen?

Aus sehr vielen Gründen. Um einige kurz zu nennen: Göttingen ist eine tolle Universitätsstadt, top angebunden und mit naturnaher Umgebung (Harz, Weser, Werra, …), die HAWK ist familiär und bietet hervorragende Betreuungsmöglichkeiten, die Studieninhalte sind intelligent und sehr praxisorientiert zusammengesetzt (beim Abschluss kann man mindestens zehn Praxispartner*innen anrufen und nach einem Job fragen) und jetzt existiert durch das Netzwerk-Regio noch mehr Anbindung zur Praxis. Die Exkursionen sind lehrreich, anspruchsvoll und machen viel Spaß.

Mein Tipp für Studierende und Studieninteressierte:

Das Leben besteht nicht nur aus Klausuren! Guckt auch mal links und rechts und sucht nach weiteren Impulsen, Themen, Quellen, etc.
Und schließlich … „Kontakte schaden nur dem, der sie nicht hat“. Das heißt nicht ständig oberflächliches Smalltalk mit jeder*m zu halten, sondern einfach offen für neue Sachverhalte und Menschen zu bleiben sowie aktiv in Kontakt mit diesen zu treten. Deshalb haben wir unser Alumni-Netzwerk zum Verein gemacht, um eine Plattform für´s Netzwerken zu haben.