Kategorien
Allgemein Rückblicke

Mitgliederversammlung und FORUM 2023

Rückblick auf unsere Mitgliederversammlung und das FORUM 2023

Am 24. November war es wieder soweit: das FORUM Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung und die anschließende Mitgliederversammlung unseres Vereins standen an.

Dafür kamen einige Alumni des Masterstudiengangs, aber auch Studierende und andere Interessierte in die Fakultät R der HAWK.

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung

Die hybride Durchführung der jährlichen Mitgliederversammlung unseres Vereins brachte insgesamt 32 Mitglieder an dem Nachmittag des 24. Novembers zusammen.

Es wurde ein neuer Vorstand gewählt

Nach 2 Jahren stand dieses Mal wieder die Wahl eines neuen Vorstands an. Einige engagierte Vereinsmitglieder haben sich für die Wahl aufstellen lassen. Diese 5 sind nun zu unserem neuen Vorstand gewählt worden: 

Theresa Detemple Vorstandsvorsitzende, 

Patrick Güllenbeck als stellvertretender Vorsitzender, 

Nils Andreae als Kassenwart,

Anika Schröder als Vorstandsmitglied

Prof. Dr. Ulrich Harteisen als Vertreter der Hochschule 

Prof. Dr. Ulrich Harteisen wurde geehrt

Anlässlich des 20. jährigen Jubiläums des Masterstudiengangs und des 60. Geburtstags von Herrn Harteisen, wurde ihm vom Vorstand im Namen des gesamten Vereins eine Kleinigkeit überreicht. Für sein Engagement in der Lehre und auch im Verein danken wir ihm sehr herzlich!

Ausklang mit einem gemeinsamen Abendessen

Anschließend nach der Mitgliederversammlung war für alle Teilnehmenden ein Tisch im Amavi in Göttingen reserviert. Bei leckerem Essen konnte sich sowohl über den erlebten Tag als auch über andere Dinge entspannt unterhalten werden. 

Fachliche Exkursion am nächsten Tag

Am Samstag trafen sich dann wieder einige Mitglieder in Göttingen zu einer Exkursion. Patrick Güllenbeck berichtete über das Klimaschutzkonzept der Stadt Göttingen.

Nachfolgend ist eine Pressemitteilung von Prof. Dr. Ulrich Harteisen zum FORUM veröffentlicht: 

Wachsende Bedeutung von Regionalmanagement und Wirtschafsförderung 

Als wir vor 20 Jahren zum WS 2003/04 den Masterstudiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement eingerichtet haben, war das ein mutiger Schritt, denn die Entwicklung des Berufsfeldes Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung stand noch ganz am Anfang. 20 Jahre später können wir feststellen, dass wir damals auf das richtige Pferd gesetzt haben, so Prof. Dr. Ulrich Harteisen, der 2003 auf die neu eingerichtete Professur für Regionalmanagement berufen wurde und den Masterstudiengang aufgebaut hat. Mittlerweile haben den Masterstudiengang fast 300 Absolventinnen und Absolventen abgeschlossen, die Tätigkeiten in der Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung in ganz Deutschland ausüben. Knapp 100 dieser Alumni haben sich im Alumniverein Netzwerk Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung e.V. zusammengeschlossen und tragen mit dazu bei, dass die HAWK als ein Zentrum für die Hochschulausbildung im Bereich Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung immer bekannter wird. 

Prof. Dr. Jörg Lahner lehrt im Masterstudiengang Regionalökonomie und Wirtschaftsförderung und konnte Ende November 2023 zum 10. FORUM Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung viele Alumni begrüßen. Das FORUM Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung verfolgt das Ziel, Alumni, Studierende, Praxispartner und Wissenschaft zu vernetzen. Gemeinsam werden aktuelle Themen der Regionalentwicklung und Wirtschafsförderung diskutiert. Unter dem Titel „Im Fokus: Strategische Regionalentwicklung“ wurden in diesem Jahr Herausforderungen betrachtet, die mit einer ganzheitlichen, strategischen und ressortübergreifenden Regionalentwicklung verbunden sind. Regionalentwicklung wird oft als ein rein operatives Instrument wahrgenommen, dabei wird vergessen, dass gerade in Zeiten großer Veränderungen die strategische Dimension immer wichtiger wird. Was aber bedeutet dies für die berufliche Praxis und wie kann es gelingen sowohl der strategischen wie auch der operativen Dimension gerecht zu werden. Darüber haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Expertinnen und Experten diskutiert.

 

Vortrag zu den Zukunftsregionen in Niedersachsen

Thomas Schleifnecker vom Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung stellte das Förderprogramm Zukunftsregionen Niedersachsen vor. Er betonte, dass mit dem Programm „Zukunftsregionen Niedersachsen“ eine Weiterentwicklung der regionalen Landesentwicklungspolitik unter Nutzung der EU-Struktur-und Investitionsfonds erfolgt ist. So werden im Förderzeitraum 2021-2027 in Niedersachsen 14 sog. Zukunftsregionen mit insgesamt 96 Mio. Euro aus den EU-Fonds EFRE und ESF+ gefördert. Alle 14 Zukunftsregionen verfügen über ein Regionalmanagement, welches strategisch und operativ den Umsetzungsprozess steuert. Was das bedeutet, wurde anschaulich von Sandra Lindemann, Leiterin des Regionalmanagements der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen und Rico Krieger, Bereichsleiter Regionale Entwicklung in der Zukunftsregion Südniedersachsen ausgeführt. Sandra Lindemann, auch Absolventin des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung zeigte am Beispiel der drei Leitthemen der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen „Gemeinsame Regionale Energiestrategie“, „Regionales Konzept Flächen-und Wassermanagement“ und „Regionales Innovations-und Transformationsmanagement“, wie sich SüdOstNiedersachsen zukunftsfähig aufstellen will. Rico Krieger, Zukunftsregion Südniedersachsen, hob hervor, dass das Regionale Zukunftskonzept den Rahmen für die Projektentwicklung in der Zukunftsregion darstellt und betonte, dass grundsätzlich alle Projekte förderwürdig sind, die aus den Handlungsfeldern des Zukunftskonzeptes abgeleitet werden und sich auf die Fördergegenstände in der Förderrichtlinie Zukunftsregionen beziehen. Für beide Referent*innen ist klar, dass ein Regionalmanagement sowohl in einer strategischen als auch einer operativen Dimension handelt. Das macht die Tätigkeit Regionalmanagement interessant, stellt aber im Berufsalltag auch eine Herausforderung dar, denn Regionalentwicklung ist eben mehr als die Förderung von Einzelprojekten, so fasste Prof. Dr. Ulrich Harteisen die Diskussion abschließend zusammen.