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Mitgliederversammlung und FORUM 2023

Rückblick auf unsere Mitgliederversammlung und das FORUM 2023

Am 24. November war es wieder soweit: das FORUM Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung und die anschließende Mitgliederversammlung unseres Vereins standen an.

Dafür kamen einige Alumni des Masterstudiengangs, aber auch Studierende und andere Interessierte in die Fakultät R der HAWK.

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung

Die hybride Durchführung der jährlichen Mitgliederversammlung unseres Vereins brachte insgesamt 32 Mitglieder an dem Nachmittag des 24. Novembers zusammen.

Es wurde ein neuer Vorstand gewählt

Nach 2 Jahren stand dieses Mal wieder die Wahl eines neuen Vorstands an. Einige engagierte Vereinsmitglieder haben sich für die Wahl aufstellen lassen. Diese 5 sind nun zu unserem neuen Vorstand gewählt worden: 

Theresa Detemple Vorstandsvorsitzende, 

Patrick Güllenbeck als stellvertretender Vorsitzender, 

Nils Andreae als Kassenwart,

Anika Schröder als Vorstandsmitglied

Prof. Dr. Ulrich Harteisen als Vertreter der Hochschule 

Prof. Dr. Ulrich Harteisen wurde geehrt

Anlässlich des 20. jährigen Jubiläums des Masterstudiengangs und des 60. Geburtstags von Herrn Harteisen, wurde ihm vom Vorstand im Namen des gesamten Vereins eine Kleinigkeit überreicht. Für sein Engagement in der Lehre und auch im Verein danken wir ihm sehr herzlich!

Ausklang mit einem gemeinsamen Abendessen

Anschließend nach der Mitgliederversammlung war für alle Teilnehmenden ein Tisch im Amavi in Göttingen reserviert. Bei leckerem Essen konnte sich sowohl über den erlebten Tag als auch über andere Dinge entspannt unterhalten werden. 

Fachliche Exkursion am nächsten Tag

Am Samstag trafen sich dann wieder einige Mitglieder in Göttingen zu einer Exkursion. Patrick Güllenbeck berichtete über das Klimaschutzkonzept der Stadt Göttingen.

Nachfolgend ist eine Pressemitteilung von Prof. Dr. Ulrich Harteisen zum FORUM veröffentlicht: 

Wachsende Bedeutung von Regionalmanagement und Wirtschafsförderung 

Als wir vor 20 Jahren zum WS 2003/04 den Masterstudiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der HAWK-Fakultät Ressourcenmanagement eingerichtet haben, war das ein mutiger Schritt, denn die Entwicklung des Berufsfeldes Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung stand noch ganz am Anfang. 20 Jahre später können wir feststellen, dass wir damals auf das richtige Pferd gesetzt haben, so Prof. Dr. Ulrich Harteisen, der 2003 auf die neu eingerichtete Professur für Regionalmanagement berufen wurde und den Masterstudiengang aufgebaut hat. Mittlerweile haben den Masterstudiengang fast 300 Absolventinnen und Absolventen abgeschlossen, die Tätigkeiten in der Wirtschaftsförderung und Regionalentwicklung in ganz Deutschland ausüben. Knapp 100 dieser Alumni haben sich im Alumniverein Netzwerk Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung e.V. zusammengeschlossen und tragen mit dazu bei, dass die HAWK als ein Zentrum für die Hochschulausbildung im Bereich Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung immer bekannter wird. 

Prof. Dr. Jörg Lahner lehrt im Masterstudiengang Regionalökonomie und Wirtschaftsförderung und konnte Ende November 2023 zum 10. FORUM Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung viele Alumni begrüßen. Das FORUM Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung verfolgt das Ziel, Alumni, Studierende, Praxispartner und Wissenschaft zu vernetzen. Gemeinsam werden aktuelle Themen der Regionalentwicklung und Wirtschafsförderung diskutiert. Unter dem Titel „Im Fokus: Strategische Regionalentwicklung“ wurden in diesem Jahr Herausforderungen betrachtet, die mit einer ganzheitlichen, strategischen und ressortübergreifenden Regionalentwicklung verbunden sind. Regionalentwicklung wird oft als ein rein operatives Instrument wahrgenommen, dabei wird vergessen, dass gerade in Zeiten großer Veränderungen die strategische Dimension immer wichtiger wird. Was aber bedeutet dies für die berufliche Praxis und wie kann es gelingen sowohl der strategischen wie auch der operativen Dimension gerecht zu werden. Darüber haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit Expertinnen und Experten diskutiert.

 

Vortrag zu den Zukunftsregionen in Niedersachsen

Thomas Schleifnecker vom Niedersächsisches Ministerium für Bundes- und Europaangelegenheiten und Regionale Entwicklung stellte das Förderprogramm Zukunftsregionen Niedersachsen vor. Er betonte, dass mit dem Programm „Zukunftsregionen Niedersachsen“ eine Weiterentwicklung der regionalen Landesentwicklungspolitik unter Nutzung der EU-Struktur-und Investitionsfonds erfolgt ist. So werden im Förderzeitraum 2021-2027 in Niedersachsen 14 sog. Zukunftsregionen mit insgesamt 96 Mio. Euro aus den EU-Fonds EFRE und ESF+ gefördert. Alle 14 Zukunftsregionen verfügen über ein Regionalmanagement, welches strategisch und operativ den Umsetzungsprozess steuert. Was das bedeutet, wurde anschaulich von Sandra Lindemann, Leiterin des Regionalmanagements der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen und Rico Krieger, Bereichsleiter Regionale Entwicklung in der Zukunftsregion Südniedersachsen ausgeführt. Sandra Lindemann, auch Absolventin des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung zeigte am Beispiel der drei Leitthemen der Zukunftsregion SüdOstNiedersachsen „Gemeinsame Regionale Energiestrategie“, „Regionales Konzept Flächen-und Wassermanagement“ und „Regionales Innovations-und Transformationsmanagement“, wie sich SüdOstNiedersachsen zukunftsfähig aufstellen will. Rico Krieger, Zukunftsregion Südniedersachsen, hob hervor, dass das Regionale Zukunftskonzept den Rahmen für die Projektentwicklung in der Zukunftsregion darstellt und betonte, dass grundsätzlich alle Projekte förderwürdig sind, die aus den Handlungsfeldern des Zukunftskonzeptes abgeleitet werden und sich auf die Fördergegenstände in der Förderrichtlinie Zukunftsregionen beziehen. Für beide Referent*innen ist klar, dass ein Regionalmanagement sowohl in einer strategischen als auch einer operativen Dimension handelt. Das macht die Tätigkeit Regionalmanagement interessant, stellt aber im Berufsalltag auch eine Herausforderung dar, denn Regionalentwicklung ist eben mehr als die Förderung von Einzelprojekten, so fasste Prof. Dr. Ulrich Harteisen die Diskussion abschließend zusammen.

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Rückblick – FokusRaum 2023 CUX

Persönliche Einblicke in das Elbe-Weser-Dreieck

Mal eine Fachexkursion in die Heimatregion eines Absolventen machen – das wollten wir schon im Kreise der Alumni bereits im Jahr 2018 machen! Um unter anderem die Organisation und das Finanzielle einer solchen Aktion abzuwickeln, ist auch der Grund, warum wir diesen Verein ein Jahr später gegründet haben. Dann kam Corona …

Jetzt haben wir es endlich geschafft und den Eindruck gewonnen, dass es sich auf alle Fälle lohnt dieses Format „Fokus:Raum“ fortzuführen und weiterzuentwickeln. Bei diesem ersten Mal blieben wir in Niedersachsen und fokussierten uns auf den Landkreis Cuxhaven. Dahin lud Absolvent (2012) Harald Müller vom Fr. 15. bis So. 17. September 2023 ein und machte von seinem breiten Kontaktnetzwerk Gebrauch. Vielen Dank für dein Engagement, Harry! 13 Teilnehmende aus Niedersachsen, Bayern und Brandenburg haben es richtig genossen!

Es waren vor allem entspannte zwei Tage. Alles rund um die Logistik funktionierte ziemlich gut und wir haben wahnsinnig vielfältige Eindrücke aus der Region rund um Stadt und Landkreis Cuxhaven sowie Bremerhaven mitnehmen können. Zur Entspanntheit trug sicherlich dazu bei, dass wir keine einzige Powerpoint Präsentation „ertragen“ mussten. Wir besuchten Betriebe, Messen, Stadtquartiere und Dörfer und sprachen viel mit Akteur:innen vor Ort. Das hat eine lockere Atmosphäre und viel Interaktion geschaffen – und es gab trotzdem viel zu sehen, hören, anfassen und erleben.

Schon unsere Unterkunft, die ehem. Jugendherberge Wüstewohlde, war ein spannender Erlebnisraum. Wir durften als Gruppe Teil eines kleinen „Pre-Openings“ werden und mit den zwei Rückkehrerinnen und künftigen Betreiberinnen über Potentiale und Risiken der Anlage diskutieren. Am zweiten Abend haben wir sogar zur Namensprüfung und -findung gebrainstormt – aber wir verraten das Ergebnis nicht! So oder so, ein Ort in Transition von der klassischen Jugendherberge zu einer moderneren Unterkunft, die in die Natur zur Erholung, kreativen Reflektion, Fort- und Weiterbildung sowie … warum nicht … Sternebeobachtung unterm „Dark-Sky“ einladen wird.

Vor allem um das Lagerfeuer, aber auch beim Frühstück oder im Auto bei den sich immer wieder ändernden Mitfahrgruppen, gab es reichlich Gelegenheit die „Exkursionisten“ besser kennenzulernen. Ob in Forschung, kommunale Wirtschaftsförderung, Windparkplanung, Architekturbüro oder Kommunalpolitik – die Interdisziplinarität hat unsere Horizonte erweitert. Sowohl Fachliches als auch Menschliches, passte eben …

Ein kleiner Bericht zu den Programmpunkten
Das war der Freitag Tag 1 I. Tag

Von der ländlichen Struktur des Landkreises Cuxhaven konnten wir uns gleich zu Beginn der Exkursion mit einer Planwagenfahrt einen guten Eindruck verschaffen. Mitten in der Feldmark befand sich eine ehemalige Sandabbaukuhle der Gemeinde Stinstedt, die durch den Verein Nachhaltiger Norden als Biotop, lebendiger Klassenraum und Grillspot heute inkl. Teich und Heidefläche erhalten wird.

Ihr nimmt aus den Gesprächen mit den Akteur:innen einen ganz speziellen Eindruck der Region mit nach Hause. Ich und wir konnten von euch lernen, und umgekehrt. Es war einfach klasse!

Der Trecker brachte uns zum Hof der Familie Pülsch-Janßen, die uns mehr über die Diversifizierung landwirtschaftlicher Betriebe erzählen konnte. Als klassischer Milchviehbetrieb war es auch möglich mit dem Anbau von Hanf oder Vogelfutter zu experimentieren. Hier schienen der Fachkräftemangel und die (miserablen) Milchpreise große Herausforderungen darzustellen. Der tolle Abendausklang fand mit Grill und Feuerschale wenige Meter von unseren genialen Holzhütten auf dem Herbergegelände statt.

Das war der Samstag 16.09.2023 Tag 2

So großartig der Abend war, umso schwerer war das Aufstehen am nächsten Morgen. Das müssen wir für künftige Formate mitdenken! Programm bitte erst ab 10:30h, danke! Nichtsdestotrotz haben wir uns zusammengerafft und führten beim Frühstück ab 10 Uhr ein reges Gespräch mit dem jungen Geschäftsführer des Hotel Seeschwalbe, direkt in der Touri-Hochburg Duhnen von Cuxhaven. Die 1-A Lage an der Nordsee und die vielen Stammgäste machen es dem Betrieb nicht allzu schwer. Im Gespräch mit dem Geschäftsführer thematisierten wir die Bedeutung von junger und moderner Führung im Betrieb, um Auszubildende und Fachkräfte auch langfristig zu binden.

Im Anschluss fuhren wir auf bzw. vor das beeindruckenden Gelände von Siemens-Gamesa im neuen Hafenbereich. Früher mal hat dort das Deichbrand-Festival auf Grass und Schlamm stattgefunden. Heute ist alles versiegelt, zur Industriefläche umgewidmet, und dient als Depot für riesige 12-Megawatt Off-Shore Windanlagen mit 100 Meter Rotorblätter, die dort produziert und verladen werden. Harry plauderte, als Kenner der Windenergiebranche, viel aus dem Nähkästchen und erläuterte die Brisanz der Bundes- und Landesziele in Punkto „Ausbau“, die großen Konflikte aufgrund der beschränkten Handlungsfähigkeit und Flächenverfügbarkeit von Kreisen und Kommunen.

Danach ging es auf die Messe „Ideenhaven“, organisiert von der regionalen Wirtschaftsförderung. Ganze 25 Mitarbeiter:innen sind dort tätig mit einem Aufgabenspektrum von Tourismus, ÖPNV, über Gründungsförderung für Frauen bis hin zur klassischen Bestandspflege und Unternehmensberatung. Über Herausforderungen wie „Strategie und Schwerpunktsetzung“ oder „Mainstreaming von Nachhaltigkeit in der WiFö“ konnten wir über mehr als eine Stunde mit der Geschäftsführerin, Frau Katja Link, sprechen. Unter den Exkursionisten wurde auch kontrovers diskutiert, wie viel „aufsuchende Arbeit“ eine WiFö leisten sollte, um wirklich wirksam Förderprogramme und Beratung in die Region zu transportieren.

Im Anschluss fuhren wir eine gute halbe Stunde weiter südlich und erlebten in Bremerhaven den immensen Hafenbereich voller Export- und Import-Fahrzeuge, den Containerhafen sowie auch die voll renovierte Wasserfront an der Wesermündung. Dahin locken das Klimahaus, das Auswandererhaus oder der beeindruckende Turm des Konferenzzentrums, den wir natürlich bestiegen sind. Die Sicht von oben ist wirklich einmalig. Und die Fotos sind sehr, sehr, seeeeehr „instagrammable“! Auch wenn Bremerhaven zu den „Problemstädten“ der Bundesrepublik mit z.B. hohen Arbeitslosenquoten gehört, ist ein Besuch total lohnenswert. Viele von uns beschlossen wieder zu kommen, um dort länger zu verweilen und die Stadt anzuschauen.

Bei so viel sehen, hören und erleben entwickelt man schon durchaus viel Hunger, also war es an der Zeit aufzubrechen und nach Bad Bederkesa, ins trendige Burger-Grill „Nyce Guys“ zu fahren. Es war mega lecker und die ehemalige Immobile „Alte Post“ wurde durch dieses Gastronomieangebot inkl. Bühne für Live-Musik merklich aufgewertet. Und natürlich, zuhause in Wüstewohlde warteten die Getränke und die Feuerstelle.

Das war der Sonntag 17.09.2023 Tag 3

Tag 3 war zum Glück mit nur einer Besichtigung verplant. Das etwas länger Schlafen und Energie tanken hat uns allen gutgetan. Nach dem Auszug aus den Hütten fuhren wir also los in Richtung Otterndorf. Der Hof Plate lud ein das Konzept Cow-Sharing, sowie auch die junge Regionalmarke „Naturküste“, die in den letzten 2 bis 3 Jahren im Elbe-Weser-Dreieck entstand, kennenzulernen. Hjordis, unsere Ansprechpartnerin, erklärte uns wie so etwas vom Grund auf aufgebaut werden konnte und, dass die Logistik und der menschliche Faktor das A und O sind. Junge und innovative Landwirtschaftsbetriebe müssen weiterdenken und andersmachen, um überlebensfähig zu sein. Das ist nicht leicht – oft werden sie von Kolleg:innen in der Branche bzw. in der Umgebung belächelt. Aber nach und nach kommen sowohl die positiven Ergebnisse als auch die Einsicht anderer jüngerer Fachgenossen, die wiederum von ihnen lernen möchten. Dies gilt es zu befördern, auch als Regionalmanager:innen und Wirtschaftsförder:innen. Und das geht schlecht vom Büro aus! Die Krönung des Sonntags fand direkt an der Elbmündung statt, endlich durften wir nicht nur die Nordsee spüren, sondern auch bei Sonne ins Wasser springen. Und es war nicht einmal so kalt!

Nach einem leckeren Fischbrötchen waren wir alle fix und fertig und auch bereit die Rückreise anzutreten. Es hat wahnsinnig viel Spaß gemacht und wir wollen es nächstes Mal mindestens genauso schön, entspannt und erkenntnisreich mit euch zusammen gestalten! Seid dabei und schaut in unseren Veranstaltungskalender.

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Allgemein Rückblicke

Gemeinsamer Messebesuch Real Estate Arena

Gemeinsamer Messebesuch

Auf der Real Estate Arena in Hannover am 25. Mai 2023

Danke für die tolle Organisation!

Nachdem im vergangenen Jahr der Masterstudiengang „Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung“ und Netzwerk-Regio eine gemeinsame Exkursion ins thüringische Eichsfeld organisierten, fruchtete die Kooperation dieses Jahr mit einem gemeinsamen Besuch auf der Hannoveraner Immobilienmesse „Real Estate Arena“.

Dies wurde Dank der Unterstützung der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH möglich. Vielen Dank dafür!

Netzwerken hautnah...

Somit haben sich Mitglieder des Vereins und Studierende des Masters auf der Messe getroffen.
Es wurde deutlich, wie wichtig die Messe als Standortfaktor einer Stadt sein kann und dass es ein wichtiger Bestandteil der Arbeit in der Wirtschaftsförderung ist, an solchen Messen mitzuwirken. Die Bedeutung von Netzwerken wurde hier praxisnah und eindrucksvoll deutlich.

 

Dank bestehender Netzwerke und Beziehungen wurden wir bei verschiedenen Ständen herzlich empfangen und durch die Inhalte und Themen der Ausstellenden geführt. Verschiedene Einrichtungen der Wirtschaftsförderung aus der Region (Göttingen, Hildesheim, Hannover) gaben uns Einblicke in ihre Arbeit und betonten den Netzwerkgedanken als Teil des „Daily Business“ und insbesondere auf der Messe. Die Bedeutung von Netzwerken wurde hier praxisnah und eindrucksvoll deutlich.

Schön, dass ihr dabei ward!

Die gemeinsame Exkursion von Studierenden und Alumni’s hat auch nochmal gezeigt, wie wertvoll der Austausch untereinander ist. In vielen Gesprächen konnten persönliche Erfahrungen zu Praktika oder dem beruflichen Einstieg geteilt werden.

Diesen erfolgreichen und spannenden Tag haben am Abend dann noch einige mit einem gemeinsamen Abendessen im Sausalitos Lister Meile ausklingen lassen.

Vielen Dank für diese gemeinsame und interessante Exkursion mit euch! Schaut in den Kalender und informiert euch über unsere nächsten Termine im digitalen Raum (eStammtisch) sowie im Elbe Weser Dreieck (FokusRaum, Mitte September)

Euer Netzwerk Regio

 

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Fachbeiträge Rückblicke

Gemeinwohlökonomie im Kreis Höxter

Gemeinwohlökonomie im Regionalmanagement

eStammtisch beim Netzwerk Regio

Fachlicher Austausch neben dem Berufsalltag, darum geht es am Dienstag den 28. Februar. Rund 10 Mitglieder haben sich im digitalen Raum getroffen, um mehr über Gemeinwohl-Ökonomie zu erfahren.

Unser Mitglied Lia Potthast berichtete, sie ist LEADER-Regionalmanagerin im Kreis Höxter und berichtete uns von der Gemeinwohl-Ökonomie und wie sie mit der Regionalentwicklung zusammen passen kann.

Das weis das Netzwerk über das Thema

Zum Einstieg in das Thema haben wir unser Wissen über Gemeinwohl-Ökonomie getestet und es kam heraus: viele kannten das Konzept aber nach dem Abend wussten alle… da gibt es noch viel mehr zu erfahren.

Bei der Gemeinwohl-Ökonomie handelt es sich um einen Ansatz für ein alternatives Wirtschaftssystem. Akteure ziehen dabei wertebezogen Bilanz, welchen Beitrag sie zum Gemeinwohl der Gesellschaft leisten. Die noch recht junge Bewegung aus 2010 gewinnt zunehmend an Bekanntheit in Europa und darüber hinaus. Sie fand auch ihren Weg in den nordrhein-westfälischen Kreis Höxter, in dem die Gemeinwohl-Ökonomie kreisweit von 2019 bis Ende 2020 im Rahmen eines LEADER Projektes thematisiert wurde. 3 Kommunen und 10 Unternehmen, unterschiedlichster Branchen setzten sich dabei intensiv mit der Erstellung einer eigenen Gemeinwohl-Bilanz auseinander. Dafür untersuchten sie, inwieweit sie bei Ihren Berührungsgruppen einen Beitrag zu den Werten: Menschenwürde, Solidarität & Gleichberechtigung, Ökologische Nachhaltigkeit sowie Transparenz & Mitentscheidung leisteten. Daraus erstellten sie ihren Gemeinwohlbericht. Er stellt den jeweiligen Status Quo dar und dient als Grundlage um gemeinwohlstiftenden Maßnahmen zu entwickeln. Neben den Gemeinwohlbilanzen wurden auch über 1.000 Selbsttests von Bürgerinnen und Bürgern durchgeführt, die so ebenfalls mit dem Modell der Gemeinwohl-Ökonomie in Berührung kamen. Das Projekt Gemeinwohl-Region Kreis Höxter ist zwar beendet, doch wird die Thematik von weiteren Kommunen und Unternehmen im Kreis so wie der näheren Umgebung aufgegriffen und weiterverfolgt.

In dem Projekt wurde deutlich, dass die Gemeinwohl-Ökonomie durchaus zu der Entwicklung einer Region beitragen kann. Sie bietet Anknüpfungspunkte im Bereich (Standort-) Marketing, stärkt die partizipativen Prozesse und kann beispielsweise zu innovativen Entwicklungen entlang einer Lieferkette anstoßen. Die Ergebnisse und Ansätze aus dem LEADER-Projekt sind zudem auf andere Regionen übertragbar und können weiterentwickelt werden. Ob sich der Kreis Höxter, entsprechend dem Projektnamen, zu einer richtigen Gemeinwohl Region entwickelt, die Gemeinwohlökonomie die Wirtschaft wandeln wird und ob die Regionalentwicklung davon profitieren kann, wird sich noch zeigen. 

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Allgemein Anmeldungen Rückblicke

3. Mitgliederversammlung 2022

3. Mitgliederversammlung

am 25.11.2022 in der Sheddachhalle in Göttingen

Ein Blick zurück

Vor einem Jahr hatte Corona unsere Gesellschaft fest im Griff. Trotz der vielen Herausforderungen, hat das Netzwerk die Mitgliederversammlung online abhalten und den neuen Vorstand Alistair Adam-Hernández, Alexandra Jentgens, Jörg Lahner, Florian Geldmacher und Nils Andreae gewählt.

Mitglieder in Aktion

Vor der Mitgliederversammlung fand die Abschlussveranstaltung des Projektes DiKom „Digitale Kompetenzen in der Weiterbildung“ in der Sheddachhalle statt. Was genau das ist erfährst im Fachbeitrag.

Wo sind wir eigentlich?

Einige weitere Mitglieder treffen ein und das von der Abschlussveranstaltung gespendete Buffet wird zum ersten mal besucht. Vor dem Beginn der offiziellen Mitgliederversammlung ist aber noch ein Rundgang über das Geländer der Sheddachhalle auf dem Programm.

Herr Lahner und Herr Geldmacher fassen für die Mitglieder zusammen wie aus dem alten Sartorius Werk ein Ort des Lernens, der Innovation und für Veranstaltungen geworden ist. Konkret entstanden sind der Inkubator Life Science Factory, der Gesundheitscampus der HAWK und des UMGs, Wohn- und Büroraum sowie ein Ableger des Hotelbetreiber FreiGeist.

Bei einer kleine Spaziergang über das Gelände können sich die Mitglieder die Beine vertreten und die fast fertigen Gebäude betrachten. Auch ein kleiner Blick in das Foyer der Life Science Factory ist möglich

Mitgliederversammlung

Nach dem kleinen Spaziergang und einer Stärkung ab Buffet fängt der offizielle Teil der Mitgliederversammlung an.

Vorsitzender und Versammlungsleiter Adam Hernández eröffnet die Sitzung und begrüßt die Anwesenden auch die vier digital teilnehmenden Mitglieder. Besonders herzlich wird das brandneue Mitglieder Herr Nicolas Klein begrüßt. Er hat kürzlich die Professur von Frau Oestreich an der HAWK übernommen. Sie ist in Ruhestand gegangen.

Der Vorstand berichtet nun über  seine Tätigkeiten im Vergangenen Jahr. Neben mehrere Stammtischen ist der Vorstand vor allem Stolz auf die Exkursion ins Eichsfeld. Eine Exkursion in diesem Rahmen und zusammen mit dem Studiengang soll auch 2023 wieder stattfinden. Genauso sind schon zwei digitale Stammtische fest eingeplant. An beiden Terminen werden voraussichtlich Mitglieder über durchgeführte Projekte berichten. Schau doch mal im Kalender vorbei und trag dir den Termin gleich ein. Noch noch ein weiteres Herzens Projekt konnte 2022 verwirklich werden die interaktive Mitgliederkarte – hier auf der Webseite. Nach den Berichten wurde der Vorstand und die Kasse des Vereins entlastet.

 

Abschließend hat der neue Dozent Herr Klein die Mitglieder gebeten rechtliche Fragestellungen aus Ihrem Alltag zu sammeln, damit er seine Lehrveranstaltung möglichst praxisnah gestalten kann. Wir freuen uns über das Engagement für die Studierenden und bitten alle Mitglieder Herrn Klein bei seinen Bemühungen zu unterstützen.

Nach der Sitzung hat sich die Gruppe verabschiedet nur um sich kurz darauf im AMAVI zu treffen. Hier hat der Verein den Abend in entspannter Atmosphäre ausklingen lassen.

Samstag - Ein Besuch im Forum Wissen

Nach dem der Freitag mit den informativen und offiziellen Veranstaltungen vorbei war, habe es sich einige Mitglieder nicht nehmen lassen auch Samstag etwas zusammen zu unternehmen. Am Vormittag haben sie zusammen das Forum Wissen in der Nähe des Bahnhof Göttingen besucht.

Wir danken unserem Mitglied Marius Hartinger für die Fotos. 

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Master-Jahrgang 2022 – Willkommen in Göttingen!

Willkommen in Göttingen – der Jahrgang 2022 des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschafsförderung an der Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK ist gestartet.

Neun von dreizehn neuen Studierenden kamen am Abend des 01. November in der rustikalen Göttinger Traditionskneipe Z.A.K. mit weiteren Studis des dritten Semesters und Absolvent:innen des Masters ins Gespräch

Die „Erstis“ kommen aus der gesamten Bundesrepublik, von Konstanz bis Eberswalde über Berlin, Kassel oder Hildesheim und planen bereits mit den Studis im zweiten Semester gemeinsame Unternehmungen, z.B. eine Grünkohlwanderung.

Genau diesen „Spirit“ der Verbundenheit und des kollegialen Austauschs möchten wir vom und mit Netzwerk-Regio unterstützen.

Der rege Austausch und insgesamt das Kennenlernen (inklusive Vorstellungsrunde der besonderen Art – stelle deine:n Sitznachbar:in vor!) haben enorm Spaß gemacht und die Teilnehmenden freuen sich aufs nächste Mal.

Für Studierende ist die Mitgliedschaft bei Netzwerk-Regio während des Studiums noch ermäßigt (10€/Jahr) und wir freuen uns auf viele Beitritte, um das Leben des Vereins aktiv mitzugestalten. Hier gibt’s weitere Infos https://www.netzwerk-regio.de/mitglied-werden/

Wir sehen uns bald beim kommenden Vereins-Event am 25. und 26. November 2022 in Göttingen. Alle sind herzlich eingeladen zur…

Freitag 25. November
  • Führung durch die neue „Life-Science Factory“ (ab 15 Uhr) sowie zur
  • III. Mitgliederversammlung (ab 17 Uhr) und zum
  • Gemeinsamen Abendessen (ab 19 Uhr) im AMAVI sowie zur
Samstag 26. November
  • Geführten Tour durch das neue Göttinger Forum Wissen (10 Uhr)

Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter https://www.netzwerk-regio.de/2022/10/17/mitgliederversammlung-2022/

Bis ganz bald!

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Allgemein Rückblicke

III. Stammtisch 2022

Endlich wieder Stammtisch in Göttingen

Ankündigung

Nun ist es endlich soweit wir haben die Möglichkeit wieder einen Stammtisch in Präsenz in Göttingen zu veranstalten. 

Lange ist es her, dass wir uns an einem Tisch gegenüber saßen, uns in die Augen gucken und zu prosten konnten. Am 01.09. werden wir die Laptops und Computer stehen lassen und zusammen kommen um eine entspannten Abend zusammen zu haben. Auf dem Programm steht nur Austausch und geselliges Beisammensein. Vielleicht hat ja jemand auch etwas spannendes aus einem Projekt zu erzählen? Wir werden es herausfinden!

Wie so oft – die Anmeldung ist kein K.O. Kriterium ob Ihr kommen könnt oder nicht, hilft uns aber enorm beim planen. Wenn ihr also wisst das Ihr kommt füllt bitte die unten stehende Anmeldung aus.

Wir freuen uns auf euch!

 – Wir treffen uns im Duke in der Mühlenstraße 4
37073 Göttingen –

Rückblick

Endlich haben wir uns mal wieder in Göttingen vor Ort getroffen. 8. Mitglieder des Netzwerks sind gekommen und haben einen Abend voller persönlichem Austausch und Diskussionen zum Netzwerk genossen – die Top Themen: wie bist du zu deinem Masterarbeit Thema gekommen? und wie können wir gute Werbung für den Master machen?

Danke an alle die waren und mit dabei waren!

Vielleicht sieht man den ein oder anderen ja im Oktober schon wieder, wenn wir die Erstis. begrüßen?

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Fachbeiträge Rückblicke

Rückblick auf die Exkursion im thüringischen Eichsfeld

Die Region und ihre Wirtschaft zwischen Tradition und Moderne

Das thüringische Eichsfeld mag für viele nicht gerade der Inbegriff zukunftsgewandter Wirtschaftsentwicklung sein. Für die meisten ist diese hügelige und „von fleißigen Menschen“ geprägte Region überhaupt nicht bekannt. Diese katholische Enklave in Nordthüringen ist allerdings den vielen Studierenden und Absolvent:innen des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der HAWK in Göttingen durchaus vertraut. Die räumliche Nähe – da direkt am Dreiländereck mit Hessen und Niedersachsen – und menschliche Nähe – da langjährige Beziehungen zwischen den Professoren und Schlüsselpersonen aus der Eichsfelder Politik und Verwaltung bestehen –machen das Eichsfeld zu einem attraktiven Reallabor, in dem über regionale Entwicklungsperspektiven und historische Pfadabhängigkeiten reflektiert und vor allem gelernt werden kann.

Wer im Studium (oder anderweitig) die außerordentliche Gastfreundschaft der Eichsfelder zum Beispiel beim Besuch im Duderstädter Rathaus oder in der Worbiser Geschäftsstelle des Tourismusverbands genießen durfte, hat sofort bestimmte Bilder (mit Mett und Stracke!) im Kopf. Womöglich sind ebenfalls ein selbstbewusster Ton und eine durchaus stolze regionale Haltung bei diesen Begegnungen in Erinnerung geblieben. „Es ist doch schön hier … bei uns!“. Jedoch lässt die auffällige Häufigkeit dieser leicht bekehrenden Aussagen einen gewissen Behauptungsdrang hindurch tönen. Ob dies dem sozioräumlichen Übergang zwischen dem reformierten und zurückhaltenden bis bescheidenen Norden hin zum extrovertierten Süden geschuldet ist … das ist schwer zu sagen.

Eins ist jedenfalls klar: das Eichsfeld hat Einiges zu bieten. Und die Eichsfelder:innen bieten es sehr gerne und offen an! Somit durfte die erste Gemeinschaftsunternehmung vom Masterstudiengang RMWF und Netzwerk-Regio als gemeinsame Exkursion von Studierenden und Absolvent:innen am 25.05.2022 mit ca. 20 Personen am Bahnhof in Göttingen um 10 Uhr morgens starten. Dank dem Referat für Kreisentwicklung und den Eichsfeldwerken GmbH und in Begleitung von der LEADER-Regionalmanagerin Anne-Marie Born und vom Referatsleiter für Kreisentwicklung Ingo Steinicke, starteten wir mit dem gesponserten Bus in den Tag (herzlichen Dank für das Engagement!). Die verschiedenen Haltepunkte verdeutlichten, dass unvermutete innovative Projekte im thüringischen Eichsfeld durchaus aus dem Mittelstand, der Gastwirtschaft und dem Handwerk „bottom-up“ und eng am Bedarf entstanden sind. Darüber hinaus bleiben aufgrund globaler Krisenereignisse sowie auch spezifischer regionaler Herausforderungen, einige Fragen der wahrgenommenen Standortattraktivität, des Fachkräftemangels und einer progressiven Wirtschaftsentwicklung noch offen.

Inregia®Center in Dingelstädt

Es treffen sich ein Malermeister und ein Produktfotograf im Eichsfeld … Klingt nach einem blöden Witz, wahr? Eigentlich handelt es sich um Eichsfelder Spürsinn für Innovation! Aus der Begegnung ist das Inregia®Center in Dingelstädt entstanden. Ein gemeinschaftlicher Ausstellungs- und Genussraum für Handwerksbetriebe in der Region. Darin lassen sich Kunden inspirieren und beraten oder Azubis werden an einer handwerklichen Berufsausbildung herangeführt.

Burg Scharfenstein

Wusstest du, dass der Whisky aus der Number Nine Spirituosen Manufaktur in Leinefelde/Worbis bzw. direkt aus der denkmalgeschützten Burg Scharfenstein regelmäßig zu den besten Deutschlands gekürt wird? Die meisten von uns Exkursionisten wussten das nicht! Als Ausflugs- und/oder Hochzeitslocation ist die Eichsfelder Burg wahrhaftig märchenhaft. Zudem kann in der beeindruckenden Boutique-Liebe (halte dich fest!) recycelte und in Deutschland hergestellte Brautmode erworben werden. Hochzeit in Sicht? … sucht euch ein Wochenende für den Besuch in Scharfenstein aus und heiratet bei Kleidersuche und Essensprobe gleich zwei Mal!

Hotel, Whiskywelt und nachhaltige Brautmode auf der Burg Scharfenstein

MCI Miritz in Kirchgandern und Leitec in Heilbad Heiligenstadt

Auch High-Tech Unternehmen haben sich für das Eichsfeld als Wirtschaftsstandort entschieden. Wir durften MCI-Miritz in Kirchgandern als Hersteller von Aromen und Geschmacksstoffen aus Citrusfrüchte kennenlernen. Sie stecken in den meist bekannten Erfrischungsgetränken drin und verarbeiten die Schalenreste aus globaler Ernte zu konstant schmeckenden und duftenden Basisstoffe. Schließlich durften wir das Energie-Plus Stammhaus der Firma Leitec direkt in Heilbad Heiligenstadt besuchen und über unterirdische Eisspeicher bis hin zur intelligenten Gebäudesteuerung Insider-Infos erhalten.

Regionale Herausforderungen und Chancen

Nun wurde bei allen Exkursionszielen ziemlich klar, dass diese ländliche Region mit altbekannten Trends zu kämpfen hat. Demographischer und wirtschaftsstruktureller Wandel wirkt sich auf die Unternehmensnachfolge sowie auf die Rekrutierung von Fach- und Führungskräfte aus. Besonders problematisch stellt sich die Besetzung von Ausbildungsplätzen heraus. Solange der Wegzug in die großen Ballungszentren als Erfolg und das Verbleiben in der Heimat als suboptimale Möglichkeit in den Köpfen junger Leute fest verankert bleibt, haben sogar die besuchten innovativen Projekte und Unternehmen nur begrenzte Erfolgschancen, die Mittlerweile den Bedarf nicht mehr decken. An objektiven Kriterien wie Minutenkilometer (Auto ist gemeint!), Kinderbetreuung, Lebenshaltungskosten, Landschaftsattraktivität oder kommunale Infrastruktur lässt sich die Region Eichsfeld als durchaus sehr konkurrenzfähig einstufen. Aber … der Wandel muss in den Köpfen stattfinden und Emotionen scheinen besser als Argumente zu überzeugen. Menschen mit einer Bindung zur Region kehren gerne ins Eichsfled zurück und federn die negativen Effekte des demographischen Wandels ab. In den letzten Jahren wurden verschiedene studien veröffentlicht, die das Eichsfeld mit der bundesweit höchsten Rückkehrerquote hervorhoben (u.a. berichtete das Göttinger Tageblatt).

„Keine:r hat´s geglaubt, aber wir haben´s gebaut!“

Keine:r hat´s geglaubt, aber wir haben´s gebaut!“. Den ganzen Tag begleiteten uns Aussagen und Diskussionen über Gründungsideen und Geschäftsmodelle, die sich früher keine:r hätte vorstellen können. Heute funktionieren Sie weil hartnäckige Visionäre, gemeinsam mit fleißigen Umsetzenden bis zur Realisierung nicht locker gelassen haben. Eine erfrischende und vor allem ermutigende Haltung, die uns angesichts der dunklen Wolken am Horizont unserer heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftsformen den Halt gibt, doch etwas auszuprobieren und bis zum bestmöglichsten Ergebnis durchzuziehen.

Grand Finale: Coworking Eichsfeld

Und genau unter diesem zukunftsgewandten Motto fand unser letzter abendlicher Haltepunkt beim brandneuen Coworking-Space von Elena und Claudio García in Heilbad Heiligenstadt statt. Dort hat der Trägerverein Coworking Eichsfeld e.V. aus der alten Druckerhalle in der Windischen Gasse einen besonderen Ort geschaffen, der zum kreativen Miteinander und konzentriertem Arbeiten einlädt. Im Interview mit den beiden stellten wir fest, dass bei ländlichen Coworking-Spaces vieles von einer engagierten „Community“ abhängt. Angestrebt wird deshalb nur ein sich tragendes aber nicht unbedingt gewinn abwerfendes Modell. Zur Motivation der beiden gehört eine persönliche Bindung zur Region und der entschlossene Wunsch das Potential des Eichsfelds und seiner bisher vielleicht unbemerkten Wissensarbeiter:innen zur Entfaltung zu bringen. Dafür wird eine Arena gebraucht: Ein Ort zum Kennenlernen, zum Herumspinnen, zum Ausprobieren … das und vieles mehr wird langsam aber stetig das Coworking Eichsfeld. Weitere Hintergrund-Infos über die Gründerin und Absolventin des Masters Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung, Elena García, erhältst du im Interview mit ihr hier.

„Vamos despacio, porque vamos lejos!“

Vamos despacio, porque vamos lejos!“ [DE: Wir gehen langsam, weil wir weit kommen wollen!] soll der mexikanische Revolutionär, Emiliano Zapata, vor mehr als einem Jahrzehnt gesagt haben. Neue Wege zu gehen, stellt sich oft als steinige Wanderungen heraus. Dies gilt auch für Wege einer innovativen Wirtschaftsentwicklung – wie die  Teilnehmer:innen der Exkursion im Eichsfeld hautnah erleben konnten.

Es war ein erkenntnisreicher und wunderbarer Tag. Herzlichen Dank an alle an der Organisation beteiligten Personen! Im Netzwerk-Regio freuen wir uns auf die nächste Gelegenheit mit euch zusammen zu kommen. Wann das geht, verrät ein Blick in den Veranstaltungskalender. Bis ganz bald!

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Rückblick – I.eStammtisch 2022

Unser erster Stammtisch dieses Jahr liegt hinter uns und es war großartig wieder zusammen zu kommen. 17 Personen und zwei Referierende, mit tollen Themen im Gepäck haben uns auch etwas über die angesetzten zwei Stunden hinaus beschäftigt. Gestartet hat unser externe Referentin Nadine Kramer. Sie hat uns über den Prozess und die Tücken der Erweiterung des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer erzählt, das sich im Prozess zur Biosphärenregion umbenannt hat. 

Im Anschluss an eine kleine Diskussion hat unser Vereinsmitglied Jonas Licht seinen Vortrag über Lichtverschmutzung gehalten. In seinem Vortrag haben wir gelernt das Lichtverschmutzung nicht nur ärgerlich ist, weil nur noch wenige Stellen des Sternenhimmels in seiner ganzen Pracht zu sehen ist, sondern das sie auch erhebliche Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt hat. 

Es hat uns sehr gefreut wieder zum Austausch zusammen zu kommen. Wir hoffen daher viele von euch auch auf unserem nächsten – wieder in Präsenz stattfindenden – Veranstaltung zu treffen. Es handelt sich um die Exkursion ins Eichsfeld, zusammen mit dem Master Studiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung. 

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Rückblicke

Rückblick – Workshop

Ein kurzer aber intensiver Abend liegt hinter uns – voller großartig Ideen. Am vergangenen Mittwoch hat der Workshop stattgefunden und es wurden neue Projekte für das Jahr 2022 auf den Weg gebracht. 

Nach Brainstorming, Clustern und Austausch haben sich Arbeitsgruppen mit motivierten Leiten gefunden die In nächster Zeit zusammen arbeiten werden. 

Social Media mit fachlichem Inhalt, Mitglieder Steckbriefe, Mentoren Programm für die studierenden des Masters, Kollegialeberatung, mehr Interaktion auf Slack … und viele andere Ideen sind angegriffen worden. Bei Interesse schau auf unserer Webseite vorbei, da waren wir die Dokumentation hochladen.   

Hier haben wir euch unseren digitalen Arbeitsplatz eingefügt, stöbert doch mal durch und guck ob ihr euch einer Gruppe anschließen wollt (aber bitte nichts löschen!). Einiger Arbeitsgruppen (ag) haben sich in Slack auch schon Channels erstellt.