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Allgemein Rückblicke

Master-Jahrgang 2022 – Willkommen in Göttingen!

Willkommen in Göttingen – der Jahrgang 2022 des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschafsförderung an der Fakultät Ressourcenmanagement der HAWK ist gestartet.

Neun von dreizehn neuen Studierenden kamen am Abend des 01. November in der rustikalen Göttinger Traditionskneipe Z.A.K. mit weiteren Studis des dritten Semesters und Absolvent:innen des Masters ins Gespräch

Die „Erstis“ kommen aus der gesamten Bundesrepublik, von Konstanz bis Eberswalde über Berlin, Kassel oder Hildesheim und planen bereits mit den Studis im zweiten Semester gemeinsame Unternehmungen, z.B. eine Grünkohlwanderung.

Genau diesen „Spirit“ der Verbundenheit und des kollegialen Austauschs möchten wir vom und mit Netzwerk-Regio unterstützen.

Der rege Austausch und insgesamt das Kennenlernen (inklusive Vorstellungsrunde der besonderen Art – stelle deine:n Sitznachbar:in vor!) haben enorm Spaß gemacht und die Teilnehmenden freuen sich aufs nächste Mal.

Für Studierende ist die Mitgliedschaft bei Netzwerk-Regio während des Studiums noch ermäßigt (10€/Jahr) und wir freuen uns auf viele Beitritte, um das Leben des Vereins aktiv mitzugestalten. Hier gibt’s weitere Infos https://www.netzwerk-regio.de/mitglied-werden/

Wir sehen uns bald beim kommenden Vereins-Event am 25. und 26. November 2022 in Göttingen. Alle sind herzlich eingeladen zur…

Freitag 25. November
  • Führung durch die neue „Life-Science Factory“ (ab 15 Uhr) sowie zur
  • III. Mitgliederversammlung (ab 17 Uhr) und zum
  • Gemeinsamen Abendessen (ab 19 Uhr) im AMAVI sowie zur
Samstag 26. November
  • Geführten Tour durch das neue Göttinger Forum Wissen (10 Uhr)

Wir bitten um verbindliche Anmeldung unter https://www.netzwerk-regio.de/2022/10/17/mitgliederversammlung-2022/

Bis ganz bald!

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Allgemein Rückblicke

III. Stammtisch 2022

Endlich wieder Stammtisch in Göttingen

Ankündigung

Nun ist es endlich soweit wir haben die Möglichkeit wieder einen Stammtisch in Präsenz in Göttingen zu veranstalten. 

Lange ist es her, dass wir uns an einem Tisch gegenüber saßen, uns in die Augen gucken und zu prosten konnten. Am 01.09. werden wir die Laptops und Computer stehen lassen und zusammen kommen um eine entspannten Abend zusammen zu haben. Auf dem Programm steht nur Austausch und geselliges Beisammensein. Vielleicht hat ja jemand auch etwas spannendes aus einem Projekt zu erzählen? Wir werden es herausfinden!

Wie so oft – die Anmeldung ist kein K.O. Kriterium ob Ihr kommen könnt oder nicht, hilft uns aber enorm beim planen. Wenn ihr also wisst das Ihr kommt füllt bitte die unten stehende Anmeldung aus.

Wir freuen uns auf euch!

 – Wir treffen uns im Duke in der Mühlenstraße 4
37073 Göttingen –

Rückblick

Endlich haben wir uns mal wieder in Göttingen vor Ort getroffen. 8. Mitglieder des Netzwerks sind gekommen und haben einen Abend voller persönlichem Austausch und Diskussionen zum Netzwerk genossen – die Top Themen: wie bist du zu deinem Masterarbeit Thema gekommen? und wie können wir gute Werbung für den Master machen?

Danke an alle die waren und mit dabei waren!

Vielleicht sieht man den ein oder anderen ja im Oktober schon wieder, wenn wir die Erstis. begrüßen?

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Fachbeiträge Rückblicke

Rückblick auf die Exkursion im thüringischen Eichsfeld

Die Region und ihre Wirtschaft zwischen Tradition und Moderne

Das thüringische Eichsfeld mag für viele nicht gerade der Inbegriff zukunftsgewandter Wirtschaftsentwicklung sein. Für die meisten ist diese hügelige und „von fleißigen Menschen“ geprägte Region überhaupt nicht bekannt. Diese katholische Enklave in Nordthüringen ist allerdings den vielen Studierenden und Absolvent:innen des Masterstudiengangs Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der HAWK in Göttingen durchaus vertraut. Die räumliche Nähe – da direkt am Dreiländereck mit Hessen und Niedersachsen – und menschliche Nähe – da langjährige Beziehungen zwischen den Professoren und Schlüsselpersonen aus der Eichsfelder Politik und Verwaltung bestehen –machen das Eichsfeld zu einem attraktiven Reallabor, in dem über regionale Entwicklungsperspektiven und historische Pfadabhängigkeiten reflektiert und vor allem gelernt werden kann.

Wer im Studium (oder anderweitig) die außerordentliche Gastfreundschaft der Eichsfelder zum Beispiel beim Besuch im Duderstädter Rathaus oder in der Worbiser Geschäftsstelle des Tourismusverbands genießen durfte, hat sofort bestimmte Bilder (mit Mett und Stracke!) im Kopf. Womöglich sind ebenfalls ein selbstbewusster Ton und eine durchaus stolze regionale Haltung bei diesen Begegnungen in Erinnerung geblieben. „Es ist doch schön hier … bei uns!“. Jedoch lässt die auffällige Häufigkeit dieser leicht bekehrenden Aussagen einen gewissen Behauptungsdrang hindurch tönen. Ob dies dem sozioräumlichen Übergang zwischen dem reformierten und zurückhaltenden bis bescheidenen Norden hin zum extrovertierten Süden geschuldet ist … das ist schwer zu sagen.

Eins ist jedenfalls klar: das Eichsfeld hat Einiges zu bieten. Und die Eichsfelder:innen bieten es sehr gerne und offen an! Somit durfte die erste Gemeinschaftsunternehmung vom Masterstudiengang RMWF und Netzwerk-Regio als gemeinsame Exkursion von Studierenden und Absolvent:innen am 25.05.2022 mit ca. 20 Personen am Bahnhof in Göttingen um 10 Uhr morgens starten. Dank dem Referat für Kreisentwicklung und den Eichsfeldwerken GmbH und in Begleitung von der LEADER-Regionalmanagerin Anne-Marie Born und vom Referatsleiter für Kreisentwicklung Ingo Steinicke, starteten wir mit dem gesponserten Bus in den Tag (herzlichen Dank für das Engagement!). Die verschiedenen Haltepunkte verdeutlichten, dass unvermutete innovative Projekte im thüringischen Eichsfeld durchaus aus dem Mittelstand, der Gastwirtschaft und dem Handwerk „bottom-up“ und eng am Bedarf entstanden sind. Darüber hinaus bleiben aufgrund globaler Krisenereignisse sowie auch spezifischer regionaler Herausforderungen, einige Fragen der wahrgenommenen Standortattraktivität, des Fachkräftemangels und einer progressiven Wirtschaftsentwicklung noch offen.

Inregia®Center in Dingelstädt

Es treffen sich ein Malermeister und ein Produktfotograf im Eichsfeld … Klingt nach einem blöden Witz, wahr? Eigentlich handelt es sich um Eichsfelder Spürsinn für Innovation! Aus der Begegnung ist das Inregia®Center in Dingelstädt entstanden. Ein gemeinschaftlicher Ausstellungs- und Genussraum für Handwerksbetriebe in der Region. Darin lassen sich Kunden inspirieren und beraten oder Azubis werden an einer handwerklichen Berufsausbildung herangeführt.

Burg Scharfenstein

Wusstest du, dass der Whisky aus der Number Nine Spirituosen Manufaktur in Leinefelde/Worbis bzw. direkt aus der denkmalgeschützten Burg Scharfenstein regelmäßig zu den besten Deutschlands gekürt wird? Die meisten von uns Exkursionisten wussten das nicht! Als Ausflugs- und/oder Hochzeitslocation ist die Eichsfelder Burg wahrhaftig märchenhaft. Zudem kann in der beeindruckenden Boutique-Liebe (halte dich fest!) recycelte und in Deutschland hergestellte Brautmode erworben werden. Hochzeit in Sicht? … sucht euch ein Wochenende für den Besuch in Scharfenstein aus und heiratet bei Kleidersuche und Essensprobe gleich zwei Mal!

Hotel, Whiskywelt und nachhaltige Brautmode auf der Burg Scharfenstein

MCI Miritz in Kirchgandern und Leitec in Heilbad Heiligenstadt

Auch High-Tech Unternehmen haben sich für das Eichsfeld als Wirtschaftsstandort entschieden. Wir durften MCI-Miritz in Kirchgandern als Hersteller von Aromen und Geschmacksstoffen aus Citrusfrüchte kennenlernen. Sie stecken in den meist bekannten Erfrischungsgetränken drin und verarbeiten die Schalenreste aus globaler Ernte zu konstant schmeckenden und duftenden Basisstoffe. Schließlich durften wir das Energie-Plus Stammhaus der Firma Leitec direkt in Heilbad Heiligenstadt besuchen und über unterirdische Eisspeicher bis hin zur intelligenten Gebäudesteuerung Insider-Infos erhalten.

Regionale Herausforderungen und Chancen

Nun wurde bei allen Exkursionszielen ziemlich klar, dass diese ländliche Region mit altbekannten Trends zu kämpfen hat. Demographischer und wirtschaftsstruktureller Wandel wirkt sich auf die Unternehmensnachfolge sowie auf die Rekrutierung von Fach- und Führungskräfte aus. Besonders problematisch stellt sich die Besetzung von Ausbildungsplätzen heraus. Solange der Wegzug in die großen Ballungszentren als Erfolg und das Verbleiben in der Heimat als suboptimale Möglichkeit in den Köpfen junger Leute fest verankert bleibt, haben sogar die besuchten innovativen Projekte und Unternehmen nur begrenzte Erfolgschancen, die Mittlerweile den Bedarf nicht mehr decken. An objektiven Kriterien wie Minutenkilometer (Auto ist gemeint!), Kinderbetreuung, Lebenshaltungskosten, Landschaftsattraktivität oder kommunale Infrastruktur lässt sich die Region Eichsfeld als durchaus sehr konkurrenzfähig einstufen. Aber … der Wandel muss in den Köpfen stattfinden und Emotionen scheinen besser als Argumente zu überzeugen. Menschen mit einer Bindung zur Region kehren gerne ins Eichsfled zurück und federn die negativen Effekte des demographischen Wandels ab. In den letzten Jahren wurden verschiedene studien veröffentlicht, die das Eichsfeld mit der bundesweit höchsten Rückkehrerquote hervorhoben (u.a. berichtete das Göttinger Tageblatt).

„Keine:r hat´s geglaubt, aber wir haben´s gebaut!“

Keine:r hat´s geglaubt, aber wir haben´s gebaut!“. Den ganzen Tag begleiteten uns Aussagen und Diskussionen über Gründungsideen und Geschäftsmodelle, die sich früher keine:r hätte vorstellen können. Heute funktionieren Sie weil hartnäckige Visionäre, gemeinsam mit fleißigen Umsetzenden bis zur Realisierung nicht locker gelassen haben. Eine erfrischende und vor allem ermutigende Haltung, die uns angesichts der dunklen Wolken am Horizont unserer heutigen Wirtschafts- und Gesellschaftsformen den Halt gibt, doch etwas auszuprobieren und bis zum bestmöglichsten Ergebnis durchzuziehen.

Grand Finale: Coworking Eichsfeld

Und genau unter diesem zukunftsgewandten Motto fand unser letzter abendlicher Haltepunkt beim brandneuen Coworking-Space von Elena und Claudio García in Heilbad Heiligenstadt statt. Dort hat der Trägerverein Coworking Eichsfeld e.V. aus der alten Druckerhalle in der Windischen Gasse einen besonderen Ort geschaffen, der zum kreativen Miteinander und konzentriertem Arbeiten einlädt. Im Interview mit den beiden stellten wir fest, dass bei ländlichen Coworking-Spaces vieles von einer engagierten „Community“ abhängt. Angestrebt wird deshalb nur ein sich tragendes aber nicht unbedingt gewinn abwerfendes Modell. Zur Motivation der beiden gehört eine persönliche Bindung zur Region und der entschlossene Wunsch das Potential des Eichsfelds und seiner bisher vielleicht unbemerkten Wissensarbeiter:innen zur Entfaltung zu bringen. Dafür wird eine Arena gebraucht: Ein Ort zum Kennenlernen, zum Herumspinnen, zum Ausprobieren … das und vieles mehr wird langsam aber stetig das Coworking Eichsfeld. Weitere Hintergrund-Infos über die Gründerin und Absolventin des Masters Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung, Elena García, erhältst du im Interview mit ihr hier.

„Vamos despacio, porque vamos lejos!“

Vamos despacio, porque vamos lejos!“ [DE: Wir gehen langsam, weil wir weit kommen wollen!] soll der mexikanische Revolutionär, Emiliano Zapata, vor mehr als einem Jahrzehnt gesagt haben. Neue Wege zu gehen, stellt sich oft als steinige Wanderungen heraus. Dies gilt auch für Wege einer innovativen Wirtschaftsentwicklung – wie die  Teilnehmer:innen der Exkursion im Eichsfeld hautnah erleben konnten.

Es war ein erkenntnisreicher und wunderbarer Tag. Herzlichen Dank an alle an der Organisation beteiligten Personen! Im Netzwerk-Regio freuen wir uns auf die nächste Gelegenheit mit euch zusammen zu kommen. Wann das geht, verrät ein Blick in den Veranstaltungskalender. Bis ganz bald!

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Rückblicke

Rückblick – I.eStammtisch 2022

Unser erster Stammtisch dieses Jahr liegt hinter uns und es war großartig wieder zusammen zu kommen. 17 Personen und zwei Referierende, mit tollen Themen im Gepäck haben uns auch etwas über die angesetzten zwei Stunden hinaus beschäftigt. Gestartet hat unser externe Referentin Nadine Kramer. Sie hat uns über den Prozess und die Tücken der Erweiterung des Biosphärenreservats Niedersächsisches Wattenmeer erzählt, das sich im Prozess zur Biosphärenregion umbenannt hat. 

Im Anschluss an eine kleine Diskussion hat unser Vereinsmitglied Jonas Licht seinen Vortrag über Lichtverschmutzung gehalten. In seinem Vortrag haben wir gelernt das Lichtverschmutzung nicht nur ärgerlich ist, weil nur noch wenige Stellen des Sternenhimmels in seiner ganzen Pracht zu sehen ist, sondern das sie auch erhebliche Auswirkungen auf uns und unsere Umwelt hat. 

Es hat uns sehr gefreut wieder zum Austausch zusammen zu kommen. Wir hoffen daher viele von euch auch auf unserem nächsten – wieder in Präsenz stattfindenden – Veranstaltung zu treffen. Es handelt sich um die Exkursion ins Eichsfeld, zusammen mit dem Master Studiengang Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung. 

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Rückblick – Workshop

Ein kurzer aber intensiver Abend liegt hinter uns – voller großartig Ideen. Am vergangenen Mittwoch hat der Workshop stattgefunden und es wurden neue Projekte für das Jahr 2022 auf den Weg gebracht. 

Nach Brainstorming, Clustern und Austausch haben sich Arbeitsgruppen mit motivierten Leiten gefunden die In nächster Zeit zusammen arbeiten werden. 

Social Media mit fachlichem Inhalt, Mitglieder Steckbriefe, Mentoren Programm für die studierenden des Masters, Kollegialeberatung, mehr Interaktion auf Slack … und viele andere Ideen sind angegriffen worden. Bei Interesse schau auf unserer Webseite vorbei, da waren wir die Dokumentation hochladen.   

Hier haben wir euch unseren digitalen Arbeitsplatz eingefügt, stöbert doch mal durch und guck ob ihr euch einer Gruppe anschließen wollt (aber bitte nichts löschen!). Einiger Arbeitsgruppen (ag) haben sich in Slack auch schon Channels erstellt.

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Rückblick – Weihnachtsfeier

Vergangenen Mittwoch hat die letzte Veranstaltung dieses Jahres stattgefunden – die Weihnachtsfeier.

20 Mitglieder haben ihre Weihnachtspullis, -mützen und co. raus geholt und die digitale Weihnachtsfeier zusammen verbracht. Da einige neue Gesichter in der Runde aufgetaucht sind gab es als erstes eine Vorstellungsrunde.

Das anschließende Weihnachts-Regio Quiz war der Höhepunkt des Abends. Bei den Fragen rund um Regionalmanagement, Studiengang und Weihnachten gab es neben einer Menge guten Laune für die ersten drei Plätze auch etwas zu gewinnen. Vielen Dank hier nochmal an die Spender*innen von Naturküste und geniallokal.

Nach einem Ausblick auf die Termine im nächsten Jahr ist der Abend dann in verschiedenen Breakout Sessions ausgeklungen. Es wurde gespielt, gequatscht und diskutiert.

Wir bedanken uns bei allen für den schönen Abend und das Engagement in diesem Jahr. Wir freuen uns auf viele spanenden Veranstaltungen mit euch im kommenden Jahr aber nun wünschen wir erstmal eine geruhsame Zeit zwischen den Jahren.

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Rückblick 9. Göttinger FORUM, 2. Mitgliederversammlung & Exkursion zum Göttinger GVZ

Den Start am Freitag machte das 9. Göttinger FORUM der HAWK Fakultät Ressourcenmanagement zu dem Thema „Im Fokus: Berufsfeld Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung“. Mit verschiedenen Referierenden (IHK Hannover, Wirtschaftsförderung Region Göttingen, Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH, Zukunftsregion Zwickau e.V:, KoRiS, Wochenblatt für Landwirtschaft & Landleben) und ca. 50 Teilnehmer*innen wurde digital angeregt über Entwicklungen, Ansprüche und neue Herausforderungen der facettenreichen Berufsfelder diskutiert.

Direkt im Anschluss fand die 2. Mitgliederversammlung unseres Vereins statt. Insgesamt 28 Mitglieder verfolgten digital die Präsentation des Vorstands über den Jahresrückblick und der Berichterstattung des Kassenprüfers. Des Weiteren wurde satzungsgemäß ein neuer Vorstand gewählt und ein Ausblick auf das kommende Vereinsjahr präsentiert. Bei einem gemeinsamen Abendessen ließen einige Mitglieder den Tag ausklingen.

Die Exkursion am Samstag zum Göttinger Güterverkehrszentrum, die vom Verein für alle Mitglieder angeboten wurde, konnte unter Einhaltung der 2G Regel in Präsenz stattfinden. 13 Mitglieder nahmen das Angebot in Anspruch und erfuhren in mehreren Kurzvorträgen (Referierende: aC. archConcept Meyfarth + Partner PartG mbB, L|MC Logistik und MobilitätsCluster Göttingen, GWG Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen mbH) wissenswertes über die Entwicklung des „Urbanen Quartiers“ am alten Güterbahnhof und speziell des Güterverkehrszentrum in Göttingen. Mit einem gemeinsamen Mittagessen endeten die zwei ereignisreichen Tage.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmer*innen, den Referierenden und Mitgliedern, die dazu beigetragen haben, dass diese Veranstaltungen so spannend und erfolgreich waren!

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Rückblick „Willkommens-Bier“

So ein schönes Wiedersehen und Kennenlernen von Alumnis und Studierenden letzte Woche Donnerstag im Havana in Göttingen.

Trotz Verkehrschaos im Zuge einer Bombenentschärfung in der Innenstadt von Göttingen, schafften es insgesamt 20 Mitglieder und Interessierte des Vereins Netzwerk Regio zum „Willkommens-Bier“ zur Begrüßung einiger neuer Studierenden unseres Masters Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung an der HAWK.

Bei angeregten Gesprächen und dem ein oder anderen Kaltgetränk genossen es die Teilnehmer*innen sichtlich noch einmal in den persönlichen Austausch treten zu können.

So war die Freude bei den Anwesenden groß alte Bekannte wiederzusehen und gleichzeitig neue Kontakte knüpfen zu können. Ausgelassen wurden Neuigkeiten ausgetauscht, Tipps rund ums Studium geteilt oder Hinweise zu Praktika gegeben.

Nach ca. drei Stunden verabschiedeten sich die letzten Teilnehmer*innen mit der Vorfreude auf ein baldiges Wiedersehen bei unseren Veranstaltungen (Mitgliederversammlung, Exkursion & FORUM der HAWK) im November.

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Rückblick eStammtisch 24.06.2021

Am 24. Juni 2021 fand wieder ein spannender und geselliger Stammtisch unseres Vereins, diesmal zum Thema „Forschung in der Regionalentwicklung“, statt. Die Teilnehmer*innen lauschten gespannt den Vorträgen von Sandra Lindemann und Alistair Adam Hernández über zwei Forschungsprojekte, die wertvolle Erkenntnisse zu unterschiedlichen Fragestellungen im Kontext ländlicher Räume hervorgebracht haben.

Den Anfang machte Alistair Adam Hérnandez, der nach einer kurzen Einführung über seinen Werdegang, den Teilnehmer*innen über sein Promotionsvorhaben „Resilienz von Dörfern“, welchem er sich in der Zeit von 2016 – 2020 in Kooperation mit der Universität Vechta widmete, berichtete. So präsentierte er den Teilnehmer*innen die konkrete Forschungsfrage sowie das Vorgehen bei dieser multidisziplinären Forschung, welche Aspekten aus den Disziplinen Systemwissenschaften, Psychologie, Sozialökologie und Gemeinwesenentwicklung einbezieht und darüber hinaus international angelegt war. 

Seinen Vortrag über dieses Forschungsprojekt schloss er mit der Vorstellung des entstandenen Resilienz Modells für Dörfer und ländliche Gemeinschaften sowie mit einer kurzen Vorstellung seines aktuellen Arbeitgebers, der Akademie für Raumentwicklung in der Leibniz-Gemeinschaft. Danach übergab er das Wort Sandra Lindemann, die Einblicke in das sozialempirische Forschungsprojekt „Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf“, an dem sie von 2017 bis 2020 als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin des Projektes beteiligt war, gewährte.

In einem kurzweiligen Vortrag präsentierte sie, wie die zentrale Forschungsfrage nach der Bedeutung von Dörfern für wirtschaftliche Aktivitäten sowie die Wirkung gesellschaftlicher Wandlungsprozesse auf diese unternehmerischen Tätigkeiten und die daraus resultierenden Perspektiven für den Wirtschaftsstandort Dorf überhaupt entstanden ist. Darüber hinaus erläuterte sie, wie die interdisziplinäre Forschungsgruppe, bestehend aus sechs Wissenschaftler*innen der HAWK in Göttingen in Kooperation mit drei südniedersächsischen Kommunen vorgegangen ist, sowie die zentralen Ergebnisse, die gewonnen wurden.

Im Anschluss an diese interessanten Vorträge brannten die Teilnehmer*innen darauf die Erkenntnisse in Breakout-Rooms mit den Referent*innen zu vertiefen und die ein oder andere Rückfrage zu stellen.

Nachdem alle von den angeregten Gesprächen zurückgekehrt waren, wagte der Vorstand einen optimistischen Blick auf die geplanten Aktivitäten des Vereins für das zweite Halbjahr 2021. Besonders hervorgehoben wurde dabei das geplante 9. Göttinger FORUM Regionalmanagement & Wirtschaftsförderung, welches am Freitag, den 26. November 2021 an der HAWK Fakultät Ressourcenmanagement stattfinden soll. Wie bereits vor zwei Jahren, ist geplant die diesjährige Mitgliederversammlung wieder in Präsenz in Verbindung mit dem Forum stattfinden zu lassen.

Nach dem Ausblick, genossen die Teilnehmer*innen den freien Austausch, bis der Stammtisch mit freudiger Hoffnung auf ein baldiges persönliches Wiedersehen gegen 21.00 Uhr beendet wurde.

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Rückblick auf unseren Stammtisch 22.04.2021

Unter dem Thema „Klimaschutz und Energieeffizienz“ fand der zweite thematische Stammtisch des Netzwerk Regio e.V. am 22.04.2021 für alle Interessierten statt.

Ein besonderes Highlight war der Inputvortrag von Nils Andreae, der 2017 seinen Master in Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung abgeschlossen hat und seit 2019 bei der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) als Projektmanager für das Cluster Energietechnik Berlin-Brandenburg arbeitet.

Er gewährte den Teilnehmer*innen spannende Einblicke in die facettenreichen Aufgaben des Clusters, das die Vision einer kohlestofffreien Welt verfolgt. Hierfür agiert das länderübergreifende Cluster als Verbindungsglied zwischen Wissenschaft und Wirtschaft, flankiert von Kammern, Politik, öffentlichen Verwaltungen, Netzwerken und Interessenverbänden in den Bundesländern Berlin und Brandenburg. Konkret werden die Akteur*innen in diesem Netzwerk von einem Team, bestehend aus Cluster- und Projektmanager*innen, entlang der Wertschöpfungskette themen- und zielbezogen unterstützt. Entsprechend übernehmen die Mitarbeiter*innen Aufgaben wie die Initiierung von Innovationskooperationen, das Kompetenz- und Standortmarketing oder die Vernetzung von internationalen Akteur*innen. Aber auch die Durchführung von diversen Veranstaltungen zu den Handlungsfeldern „Energieeffizienz“, „Energienetze und -speicher“, „Erneuerbare Energie“ und „Turbomaschinen und Kraftwerkstechnik“, fällt unter den Aufgabenbereich des Clusters Energietechnik Berlin-Brandenburg. So finden u. a. regelmäßig Clusterexpertisenkreise zu wechselnden Themen wie z.B. Perowski, digitale Sicherheit oder künstliche Intelligenz sowie Informationsveranstaltungen zu aktuellen Fördercalls (HyLand, EU-Innovationsfonds) statt.

Insgesamt vermittelte Nils Andreae in seinem kurzweiligen Vortrag, wie abwechslungsreich seine Arbeit als Projektmanager für das Cluster ist und verdeutlichte damit einmal mehr, wie vielseitig die Qualifikationen der Absolventen des Masterstudiums Regionalmanagement und Wirtschaftsförderung sind.

Angeregt wurde im Anschluss über das Thema diskutiert, bis der gesellige Stammtisch mit dem Konsens beendet wurde, dass großes Interesse an weiteren Inputvorträgen zu dem Thema „Klimaschutz und Energieeffizienz“ besteht.