Kategorien
Allgemein Anmeldungen

II. eStammtisch 2022 – Vernetzung in der Wirtschaftsförderung

Kommt vorbei!

Vernetz zu sein ist eine universale Kompetenz und wichtige Eigenschaft egal ob es um soziale, berufliche oder fachliche Netzwerke geht. Im Regionalmanagement ist das nicht anders. Einladungen zu Netzwerktreffen, Stammtischen, Fachbeiträgen konkurrieren mit denen von Messen, Versammlungen und legereren Treffen. Die Entscheidung zu welcher Veranstaltung man sich auf macht ist da nicht immer einfach. Wir hoffen, dass wir den Contest um eure Zeit gewinnt und ihr am 23. Juni bei unserem II. eStammtisch 2022 dabei sein werdet. Denn wir werden uns  – an dem Beispiel des Deutschen Verbands der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften e.V. – die Vernetzung in der Wirtschaftsförderung angucken.

Bereits im Vorfeld zu diesem Stammtisch hat der DVWE und wir, das Netzwerk Regio, entschieden zukünftig enger zusammen zu arbeiten. Daher freuen wir uns Herrn Kammann aus der Geschäftsstelle des DVWE als externer Referent bei unserem II. eStammtisch 2022 begrüßen zu dürfen. Herr Kammann wir den Verband vorstellen und uns die Ziele, Schwerpunkte und Herausforderungen vorstellen. Im April hat der Verband ein Studie mit dem Titel Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden in der Wirtschaftsförderung veröffentlicht, diese wird auch Thema sein. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse steht aber auch allen Mitgliedern des Netzwerks auf Nachfrage zur Verfügung. 

Nach diesem einleitenden Input wird es an den Teilnehmenden sein in die Diskussion einzusteigen. In Kleingruppen werden wir verschiedene Fragestellungen rund um den DVWE besprechen.

Wir freuen uns auf einen informativen Abend mit euch.

DVWE und Netzwerk arbeiten zusammen

Ein weiterer informativer Abend liegt hinter uns. Trotz der Hitze haben sich 16 Leute zusammen gefunden und der Verlockung widerstanden draußen den Feierabend zu genießen. Stattdessen haben sie noch einmal Zoom angemacht, um mit uns Herrn Kammann und den Deutschen Verband für Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaften (DVWE) kennenzulernen.

Der DVWE wurde 2001 gegründet und hat heute 130 Mitglieder aus 15 Bundesländern. Alle Mitglieder sind aus der Verwaltung ausgegliederte Einrichtungen, die sich jedoch überwiegend in kommunaler bzw. regionaler Trägerschaft befinden. Der DVWE versteht sich unter anderem als Interessenvertretung sowie Austausch- und Bildungsplattform für seine Mitglieder. Herr Kammann betonte, dass der Austausch aller Beteiligten auf Augenhöhe stattfindet und das Klima von einer altruistischen Einstellung geprägt ist.
Die größte Veranstaltung des DVWE ist das seit 2008 jährlich stattfindende Forum deutscher Wirtschaftsförderungen. Das Forum wird zusammen mit den anderen kommunalen Spitzenverbänden durchgeführt.
Was auf diesem Forum thematisiert werden könnte und sollte war einer der Fragen die wir im Anschluss an die Vorstellung von Herrn Kammern zusammen diskutiert haben.

Wir – das Netzwerk-Regio – haben uns entschlossen mit dem DVWE enger zusammen zuarbeiten um Wissen, Erfahrung und – wie bereits in Aktion -Stellenanzeigen auszutauschen. In dem Slack Channel des Netzwerks werden die exklusiven Stellenanzeigen des DVWEs regelmäßig geteilt und stehen so allen Netzwerk-Mitgliedern zur Verfügung.
Wir freuen uns auf diesem Weg einen Beitrag dazu zu leisten dass Fachkräfte dort angestellt werden wo Sie gebraucht werden.

Über diesen Austausch hinaus ist vieles Denkbar – Beteiligung an den Umfragen des DVWE, gemeinsame Exkursionen und weitere Stammtische. Welche der Ideen in Zukunft auch umgesetzt wird – wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem DVWE.

Danke an alle Teilnehmenden und unseren Referenten Herrn Kammann. 

Kategorien
Fachbeiträge

Lichtverschmutzung

Am 03.03.2022 hat der eStammtisch zum Thema Naturschutz stattgefunden und bei diesem hat Jonas Licht mit uns über Lichtverschmutzung geredet.

Lichtverschmutzung entsteht primär durch die Art und Weise der Beleuchtung von Straßen und Gebäuden. Das Licht ist meist blau-weiß und nach oben – in den Himmel – gerichtet. Dadurch wird die Nacht durch das Licht verschmutzt.

Ironischer weise hat die Verbreitung von LED Lampen das Problem eher verstärkt. Durch den geringeren Energieverbraucht wird Licht mehr und länger eingeschaltet. Nur wenigen ist bewusst, dass dies negative Auswirkungen hat. Jedoch nicht auf die Stromrechnung sondern auf Gesundheit und Umwelt. Tiere, Pflanzen und unser eigener Schlaf leiden unter einer übermäßigen Ausleuchtung der Nacht. Für einige nachtaktive Tiere verkürzt sich die aktive Zeit durch Beleuchtung nahe ihrer Behausungen und führt so dazu, dass sie zu wenig Zeit haben z.B. der Nahrungssuche nachzugehen. Andere nachtaktive Tiere – vor allem Insekten – verändern ebenfalls ihr Verhalten weil sie von Licht angezogen werden. Viele Falter verbrennen an heißen Leuchtmitteln oder werden an der Lichtquelle von anderen Tieren gefangen. Das hat viele negative Auswirkungen den diese Tiere sind wichtig für das ökologische Gleichgewicht – Stichwort Bestäubung. Auch Pflanzen regieren auf eine Übermäßige Beleuchtung. Wenn ein Straßenbaum z.B. beleuchtet wird und er deswegen länger Laub trägt hat das für ihn negative Auswirkungen, denn er wird dadurch anfälliger für Frost. 

Doch es war keineswegs ein demotivierender Vortrag. Es gibt viele Maßnahmen, welche die Auswirkung von Lichtverschmutzung stark eindämmen können. Die meisten Lichtimmissionen gehen wie gesagt von beleuchteten Gebäuden und Straßen aus. Hier können wir etwas ändern, Intensität, Farbe, Montagehöhe und Richtung der Beleuchtung können Lichtimmission erheblich verringern. Dennoch sollte natürlich als erstes die Frage gestellt werden ob etwas beleuchtete werden muss, in welcher Intensität und über welche Dauer.

Wer sich dafür engagieren möchte, dass das Thema mehr Aufmerksamkeit bekommt kann bei der Earth Night mit machen.